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Bundesamt für Sport BASPO
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Tagung «Energieeffizienz bei Sportanlagen»

Der Fachbereich Sportanlagen des Bundesamts für Sport BASPO stellte die diesjährige Tagung von Mitte September in Magglingen unter das Thema der Energieeffizienz bei Sportanlagen. Unter anderem lautete eine Frage, wo Sportanlagen einen Beitrag bei der Optimierung des Energiebedarfs leisten können.

24.09.2012 | Komm BASPO

Bossard-Arena in Zug

Auch der Sport ist Verursacher und Betroffener der Klimaänderung. Dies ist das Kernthema die Studie «Klimaänderung und Sport», die im Auftrag des Bundesamts für Sport BASPO und des Bundesamts für Umwelt BAFU durch das Institut für Tourismuswirtschaft der Hochschule Luzern erstellt wurde. Sie wurde deshalb als Einstieg in die Tagung präsentiert.

Am Beispiel der Sporthallen wurde aufgezeigt, dass schon durch eine verbesserte Einstellung der haustechnischen Anlagen beträchtliche Mengen an Betriebsenergie eingespart werden können. Anlagen sollen z.B. nur dann in Betrieb sein, wenn sie auch effektiv gebraucht werden. Hierzu ist der technische Dienst, der die jeweiligen Anlagen betreut, zu sensibilisieren.

Die BossardArena in Zug ist die erste im Minergiestandard erstellte Eissporthalle in der Schweiz, das Erlebniszentrum Westside in Bern entsprechend die erste Anlage im Bereich der Bäder. Beide Anlagen wurden an der Tagung präsentiert. Bei Eishallen wie auch bei Bädern handelt es sich um technisch komplexe Anlagen, diee zwar einen hohen Energiebedarf aufweisen, bei denenaber bei richtiger Konzeption ein hohes Potential für die Energieoptimierung besteht. Beim Westside wie auch bei der BosshardArena wurde das beispielhaft umgesetzt.

Die Frage der LED-Beleuchtung wird heute intensiv diskutiert. Im Privatbereich wird sie schon an vielen Orten eingesetzt. Bei Sporthallen ist sie je nach Situation heute schon ein Thema. Bei Freianlagen hingegen, wo grössere Beleuchtungsstärken notwendig sind, werden noch weitere Entwicklungsschritte notwendig sein, bis die LED-Beleuchtung wirtschaftlich eingesetzt werden kann.

Zur Frage der Energieeffizienz bei Rasenheizungen entstand in Zusammenhang mit ihrem hohen Energieverbrauch eine rege Diskussion. In der Schweiz werden Rasenheizungen bis heute nur in Stadien für den Meisterschaftsbetrieb eingesetzt. In Deutschland hingegen können auf Grund weniger strenger Energievorschriften damit auch Trainingsplätze ausgerüstet werden.

Ein interessantes Projekt wurde in Basel realisiert. Mit im Rasen integrierten Kälteleitungen kann im Bad Eglisee im Winter auf dem Rasen eine Eisfläche erstellt werden. Versuche haben gezeigt, dass im folgenden Frühling die Zeit für das Nachwachsen des Rasens bis zur Eröffnung der Badesaison ausreicht. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt lassen hoffen, dass in Zukunft auch energieeffizientere Rasenheizungen entstehen werden.

Martin Schwendimann, Leiter des Fachbereichs Sportanlagen des BASPO begrüsste rund siebzig Fachleute aus den Sparten Architektur/Planung, Sport- und Bauämtern, Verbänden und Unternehmungen. Neben den durchwegs interessanten Referaten bot die Tagung Gelegenheit zu viel Gedankenaustausch.

 

Für Medienanfragen:
Kommunikation BASPO

Christoph Lauener
Tel. 032 327 61 33


Kurt Henauer
Tel. 032 327 63 10

E-Mail info@baspo.admin.ch

 

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