Verein für Olympiakandidatur gegründet
Heute wurde in Bern im Beisein von Bundesrat Ueli Maurer der Verein «Olympische Winterspiele Graubünden» gegründet. Er hat den Zweck, die Kandidatur für Olympische Winterspiele in der Schweiz 2022 voranzutreiben. Präsident des Vereins ist Tarzisius Caviezel. Ein erster wichtiger Entscheid wurde gefällt: St. Moritz soll Host City werden.
Die Vorarbeiten für eine allfällige Kandidatur der Schweiz für die Olympischen Winterspiele 2022 sind angelaufen. Heute wurde in Bern der Verein «Olympische Winterspiele Graubünden» gegründet. Der Verein soll die Machbarkeit einer Kandidatur à fonds prüfen sowie die wichtigen Abklärungen und Prozesse im Zusammenhang mit den Vorbereitungen einer Kandidatur koordinieren und voran treiben. Ziel des Vereins ist es auch, die Kräfte zu bündeln und die Partner zu vereinen, also Swiss Olympic als Dachverband des Schweizer Sports, den Kanton Graubünden, die Gemeinden Davos und St. Moritz und den Bund. Gegebenenfalls sollen später weitere Kreise involviert werden.
An der Gründungsversammlung unter der Leitung des Swiss-Olympic-Präsidenten Jörg Schild und im Beisein von Bundesrat Ueli Maurer wurden erste wichtige Entscheide gefällt: Tarzisius Caviezel, alt Nationalrat, übernimmt das Präsidium des Vereins. Entschieden wurde ausserdem, dass St. Moritz die Host City der Kandidatur sein soll. Die Besetzung der Geschäftsführung wird zu einem späteren Zeitpunkt geregelt. Desweiteren wird im Hinblick auf die Volksabstimmungen ein separates Bündner Komitee gegründet, das sich demnächst konstituieren wird.
Gearbeitet wird zudem an der Vision der Kandidatur. Die alpine Landschaft der Schweiz soll sowohl Aushängeschild für Olympische Winterspiele sein wie auch den realistischen Rahmen setzen; die Spiele sollen für den Wintertourismus und die kommenden Generationen zukunftsweisend sein und: Olympische Winterspiele in der Schweiz sollen verbindende Spiele sein – für das Gastgeberland und für die Welt aus dem Land der demokratischen Traditionen.
