Gewalt an Sportveranstaltungen
Der Runde Tisch zur Bekämpfung von Gewalt im und um den Sport versammelt auf
Einladung des Sportminister Vertreterinnen und Vertreter von Sportverbänden, Bund und
Kantonen. Hintergrund für die Schaffung des Runden Tischs war die eskalierende Gewalt im
Umfeld von Sportveranstaltungen, insbesondere im Fussball und im Eishockey.
Am ersten Runden Tisch vom 29. Januar 2007 unterzeichneten die Teilnehmenden die
«Erklärung des Schweizer Sports zur Bekämpfung von Gewalt im und um den Sport». Sie
bildet die gemeinsame Basis für Projekte und Massnahmen aller Beteiligten für eine
verstärkte Bekämpfung von Gewalt im Sport.
Im September 2011 kamen die Vertreter der verschiedenen Organisationen zum Schluss, dass der nationale Runde Tisch in seiner aktuellen Form nicht geeignet ist, die anstehenden Probleme zu lösen. Gefordert sind in erster Linie die Kantone, die Klubs, die Polizei und die Justiz. Alle Beteiligten müssen sämtliche notwendigen Massnahmen in ihrem jeweiligen Bereich umsetzen. Medienmitteilung vom 1.9.2011 
Gutachten des Bundesamtes für Justiz
Im Auftrag des Vorstehers des VBS hat das Bundesamt für Justiz zu Handen des Runden Tisches ein Gutachten erstellt, das sich im Zusammenhang mit Zutrittskontrollen in Stadien zur Frage äussert, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen private Sicherheitsdienste bei Matchbesuchern Durchsuchungen im Intimbereich durchführen dürfen.
Gutachten des Bundesamtes für Justiz 
- Grafik Personendurchsuchung im Stadion
Publiziert am: 30.01.2012 | Grösse: 64 Kb | Typ: PDF
Rahmenkonzept Fanarbeit in der Schweiz
». Das Rahmenkonzept dient als Arbeitsgrundlage und Finanzierungsempfehlung für sämtliche Massnahmen im Bereich der präventiven Fanarbeit.
