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Auch Parasportler profitierten vom EHSM-Hitzelabor

Das Projekt «Beat the heat Tokyo» für die Angewöhnung an die besonderen klimatischen Verhältnisse in der japanischen Hauptstadt diente nicht nur für die Olympischen Spiele. Auch die paralympischen Sportler begaben sich vor den Paralympics (25.8 bis 5.9.) ins Hitzelabor nach Grenchen, das von der Abteilung Sportphysiologie Ausdauer der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen EHSM 2017 unter der Leitung von Severin Trösch ins Leben gerufen wurde; für die Vorbereitung der beiden Grossanlässe stand es in diesem Jahr unter der Leitung von Thomas Steiner.

02.09.2021 | Kurt Henauer, Kommunikation BASPO

Heinz Frei. Foto: Swiss Paralympic/Gabriel Monnet

Von den Para-Athleten benutzten es die Handbiker, die in Tokio in den verschiedenen Kategorien das Einzel-Zeitfahren und das Strassenrennen auf dem Programm haben. So auch Heinz Frei, der heute im Alter von 63 Jahren im Strassenrennen die Silbermedaille gewann, nachdem er im Zeitfahren als Siebter ein paralympisches Diplom herausgefahren hatte. Der erfolgreichste Schweizer Para-Sportler machte sich das Labor im Velodrome in Grenchen eine Woche im Februar und in der zweiten Augustwoche zu Nutzen. Auf dem Programm standen Trainingseinheiten auf der Rolle von 60 bis 90 Minuten in den Grundlagen-Ausdauerbereichen (GA) 1 und 2.

Je bis zu zehn Einheiten absolvierten auch Sandra Stöckli (8. Zeitfahren/9. Strassenrennen), Sandra Graf (je 11. Rang), der künftige Spitzensport-Rekrut Fabian Recher (7. Rang Strasse/Kettenriss Zeitfahren) und Tobias Fankhauser (4. Strasse/Aufgabe Zeitfahren).

Bundesamt für Sport BASPO Kommunikation
Kurt Henauer
Tel.
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