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Gesund bewegen, ein Leben lang

An der diesjährigen Tagung des Bewegungs- und Gesundheits-Netzwerks hepa stellte die verantwortliche Projektgruppe die neuen Bewegungsempfehlungen vor, die in den nächsten Jahren in der Schweiz gelten werden. Ausserdem gingen die Teilnehmenden der Frage nach, wie sie die Bevölkerung zu mehr Bewegung animieren können.

08.09.2022 | COM BASPO

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Die Teilnehmenden nutzten die kurzen Pausen, um sich zu bewegen. Bild: BASPO

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Netzwerktagung vom 7. September im Hochschulhauptgebäude in Magglingen verbindet ein Ziel: Sie möchten die Menschen in der Schweiz dazu ermutigen, sich mehr zu bewegen. Wie wichtig diese Aufgabe ist, zeigt auch ein Blick in die neuen Bewegungsempfehlungen für die Bevölkerung, die im Rahmen der Tagung vorgestellt wurden. Je mehr Bewegung, desto besser, ist dort unter anderem zu lesen. Und zwar ein Leben lang. 

Neue Bewegungsempfehlungen für die Bevölkerung

Vorgestellt wurden die neuen Bewegungsempfehlungen vom verantwortlichen Projektteam, bestehend aus Simon Endes (Ecoplan AG), Sonja Kahlmeier (Fernfachhochschule Schweiz) und Anja Frei (Universität Zürich). Sie erläuterten den Mitgliedern des Netzwerks die wichtigsten Änderungen der auf einem Dokument der WHO beruhenden Bewegungsempfehlungen, die wichtigsten Kernbotschaften und die nächsten Schritte, um die neuen Empfehlungen der Bevölkerung näher zu bringen. Noch liegt das Dokument erst als Entwurf vor, in den kommenden Monaten sollen die neuen Bewegungsempfehlungen der Bevölkerung vorgestellt werden. 

Damit komme eine wichtige Aufgabe auf die Mitglieder des Netzwerks hepa zu, betonte Natascha Wyss, die Leiterin des Bewegungsnetzwerks, im Anschluss an die Präsentation. «Mit der Erarbeitung der Bewegungsempfehlungen ist unsere Arbeit noch nicht getan. Wir müssen dafür sorgen, dass sie auch in der Bevölkerung ankommen. Deshalb ermutige ich euch, heute aufeinander zuzugehen und euch auszutauschen, damit wir voneinander lernen können“. 

Um den Austausch untereinander zu erleichtern, konnten die hepa-Mitglieder ihre jeweiligen Projekte und Ideen, um in der Bevölkerung die Freude an der Bewegung zu wecken, mithilfe von Postern und Informationsmaterialien vorstellen. Unter anderem zeigte der Kanton Graubünden, wie er mit einem Gleichgewichtsweg versucht, die Spaziergängerinnen und Spaziergänger herauszufordern und zu neuen Bewegungsabläufen zu animieren. 

Aktive Eltern für aktive Kinder

Ein weiterer Höhepunkt im diesjährigen Programm waren die Resultate der zweiten SOPHYA-Studie, die den Anwesenden vorgestellt wurden. Diese schweizweit erste Langzeitstudie hat objektiv untersucht, wie sich Kinder und Jugendliche in der Schweiz bewegen und durch welche Faktoren ihr Bewegungsverhalten beeinflusst wird. Sie wurde vom Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut (Swiss TPH), der Universität Lausanne und Universität Svizzera italiana durchgeführt. Finanziell unterstützt wurde sie vom Bundesamt für Sport BASPO. 

Die Studie zeigt unter anderem, dass Kinder und Jugendliche in der Schweiz sich insbesondere durch Aktivitäten in Sportvereinen und im Rahmen von J+S-Angeboten regelmässig bewegen. Aber auch die Wichtigkeit von aktiven Erwachsenen ist durch die Studie belegt: So wird deutlich, dass das Sport- und Bewegungsverhalten der Eltern dasjenige ihrer Kinder positiv beeinflusst. 


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