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Leistungssport Schweiz

Die Studie «Leistungssport Schweiz – Momentaufnahme SPLISS-CH 2019» (Leistungssport Schweiz 2019) stellt das Schweizer Fördersystem fundiert dar. Sie beleuchtet Entwicklung, Finanzströme, Karrierechancen und vieles mehr im Schweizer Leistungssport und zeigt Handlungsfelder auf.

© Piotr Staron

Die aktuelle Ausgabe der Studie zeigt den Stand der Schweizer Leistungssportpolitik im Jahr 2019 sowie die sportpolitischen Entwicklungen seit 2011 auf. In der Nachfolgestudie zur ersten Vollerhebung aus dem Jahr 2011 werden Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer sowie Funktionäre und Expertinnen und Experten des Spitzensportes befragt.

Ziele

Die Studie verfolgt folgende Ziele:

  • Aktualisierung der Datengrundlage für die Schweizer Sportpolitik im Referenzjahr 2019.
  • Analyse der Entwicklung des Schweizer Leistungssportsystems zwischen 2012 und 2018.
  • Basiserhebung für zukünftige Analysen der 2017/18 implementierten, sportpolitischen Entscheide auf das Schweizer Leistungssportsystem.

Methode

SPLISS steht für Sports Policy factors Leading to International Sporting Success. Die Datenerhebung ist gestützt auf das SPLISS-Modell und beleuchtet neun für den Leistungssport relevante Bereiche:

  1. Finanzielle Unterstützung
  2. Governance, Organisation und Strukturen
  3. Breitensport
  4. Talentförderung
  5. Athletensupport
  6. Infrastrukturen
  7. Trainerbildung und -förderung
  8. Wettkämpfe
  9. Forschung und Innovation

Auf den Grundlagen einer umfassenden Literaturanalyse wurden ca. 60 Expertinnen und Experten aus dem Schweizer Sport zu den einzelnen Bereichen interviewt. Zudem beantworteten zwischen September und Dezember 2019 ca. 1400 Athletinnen und Athleten, 750 Trainerinnen und Trainer und 100 Funktionäre einen Fragebogen.

Resultate

Die Erkenntnisse aus der Studie fliessen in einen Abschlussbericht analog zur Studie von 2011 ein. Dabei liegt der Fokus auf dem Quervergleich und der Entwicklung des Schweizer Sportsystems zwischen 2011 und 2019. Zudem werden Handlungsempfehlungen für die Zukunft abgegeben. Die Schweizer Sportpolitik hat von der Studie Leistungssport Schweiz 2011 stark profitiert. Die strukturierte Datenerhebung und -analyse von damals ermöglichte es etwa evidenzbasierte sportpolitische Entscheide zu fällen, den «Aktionsplan Sportförderung» des BASPO (2016), das Argumentationspapier von Swiss Olympic für mehr Geld im Schweizer Sport (2016) oder die Mittelerhöhung der Nachwuchs- und Leistungssportförderung durch die Lotterien 2017 zu unterstützen. Die Studie 2019 erfasst nun systematisch die relevanten Entwicklungen seit 2011 und liefert aktualisierte Daten.

Projektorganisation

Das Ressort Sportökonomie der EHSM führte das Projekt in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic durch. Ein Lenkungsausschuss mit Vertretern von BASPO und Swiss Olympic koordinierte den Austausch mit den verschiedenen Stakeholdern des nationalen Leistungssportes. Zudem wurde das Projekt in Partnerschaft mit dem internationalen SPLISS-Konsortium durchgeführt.


Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen EHSM Sportökonomie
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