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Veröffentlicht am 1. Mai 2025

Engagiert für Dopingprävention

Doping greift die fundamentalen sportlichen Werte wie Gesundheit, Fairness, Leistungsbereitschaft, Integrität und Chancengleichheit an. Es braucht einen engagierten Kampf gegen Doping sowohl seitens des Sports wie auch des Staates.

Die Ethik-Charta enthält ein klares Bekenntnis gegen Doping. Zudem hat der privatrechtlich organisierte Sport das Doping-Statut erlassen. Dieses legt – in Ausführung der Vorgaben der Welt-Anti-Doping-Agentur – fest, welche Substanzen und Methoden im Wettkampf nicht zulässig sind. Die Einhaltung der Bestimmungen des Doping-Statuts werden durch die nationale Anti-Doping-Instanz, Swiss Sport Integrity, kontrolliert. Athletinnen und Athleten, die gegen das Statut verstossen, können für eine bestimmte Zeit – in der Regel vier Jahre – vom Wettkampfbetrieb ausgeschlossen werden.

Die Stiftung Swiss Sport Integrity ist das unabhängige Kompetenzzentrum für Dopingbekämpfung und -prävention in der Schweiz. Durch Dopingkontrollen, Ermittlungen, Dopingprävention, angewandte Forschung, Entgegennahme und Untersuchung von Meldungen zu Ethikverstössen sowie durch nationale und internationale Zusammenarbeit leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Integrität des Sports. Mit Leistungsvereinbarungen stellen Bund und Swiss Olympic sicher, dass die Stiftung über ausreichende finanzielle Mittel für eine nachhaltige und wirksame Bekämpfung von Doping verfügt.

Engagement des BASPO

Das BASPO engagiert sich seit Ende der 1960er-Jahre gemeinsam mit Swiss Olympic in der Dopingbekämpfung. Mit dem Beitritt der Schweiz zum Übereinkommen des Europarats gegen Doping von 1989 und später durch den Beitritt zum Internationalen Übereinkommen vom 19. Oktober 2005 gegen Doping im Sport der UNESCO hat sich die Schweiz verpflichtet, die Verbreitung von Doping im Sport zu bekämpfen. Damit wird ein Beitrag an die Glaubwürdigkeit des Sports geleistet.

2008 hat Swiss Olympic die Stiftung Antidoping Schweiz als nationale Agentur zur Bekämpfung von Doping gegründet. Der Bund hat sämtliche Aufgaben, die nicht hoheitlicher Natur sind, der Stiftung übertragen. Am 1. Januar 2022 löste die Stiftung Swiss Sport Integrity die Stiftung Antidoping Schweiz ab.

Nebst einer massgeblichen Finanzierung (rund 60 Prozent) der Tätigkeit der Stiftung Swiss Sport Integrity hat der Bund auch Rechtsgrundlagen erlassen, um die Bestrafung des Umfelds von Athletinnen und Athleten sicherzustellen. Zudem verankert das Gesetz die Pflicht zur Zusammenarbeit zwischen Verwaltungseinheiten der Bundesverwaltung, den zuständigen kantonalen Instanzen und Swiss Sport Integrity, um die Verfügbarkeit von Dopingsubstanzen einzuschränken.

Das Bundesamt für Sport BASPO arbeitet bei der Bekämpfung von Doping aktiv mit Swiss Sport Integrity zusammen. Insbesondere im Rahmen der Ausbildungen im Bereich Jugend+Sport, Erwachsenensport sowie Trainerbildung Schweiz.

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Bundesamt für Sport BASPO

Telefonzentrale BASPO
Hauptstrasse 247
2532 Magglingen