Engagiert gegen Gewalt im Umfeld von Sportveranstaltungen
Gewalt hat im Sport keinen Platz. Deshalb hat das BASPO bereits früh Massnahmen unterstützt, die sich mit dem Thema Fangewalt im Umfeld von Sportveranstaltungen befassen. So ermöglichte das BASPO etwa die Erarbeitung eines nationalen Rahmenkonzepts Fanarbeit in der Schweiz und trägt die Erklärung des Schweizer Sports zur Bekämpfung von Gewalt im und um den Sport mit.
Die Massnahmen zur Bekämpfung des Hooliganismus werden unter der Federführung desBundesamts für Polizei (fedpol) umgesetzt: Im Rahmen des Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen bekämpfen viele Kantone diesen Missstand gemeinsam.
Zudem engagieren sich sowohl der Schweizerische Fussballverband SFV wie auch die Swiss Football League SFL stark im Kampf gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen.
Auf politischer Ebene gibt es immer wieder parlamentarische Vorstösse zu den Themen personalisierte Tickets und Hooliganismus. Die Beratungen im Parlament sind jeweils umstritten.
Engagement des BASPO
Da Gewalt im Umfeld von Sportveranstaltungen das Image des Sports negativ beeinflussen kann, verfolgt das BASPO die Entwicklungen aufmerksam. Aus diesem Grund hat das BASPO mitgeholfen, die Forschungsstelle Gewalt bei Sportveranstaltungen an der Universität Bern aufzubauen.
Das BASPO hat indes keinen unmittelbaren Auftrag im Bereich der Bekämpfung dieser Gewalt. Die Federführung liegt hier bei der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren KKJPD und auf Bundesebene beim Bundesamt für Polizei fedpol.
Mehr dazu
Forschung: Forschungsstelle Gewalt bei Sportveranstaltungen - Institut für Strafrecht und Kriminologie
Bundesamt für Sport BASPO
Hauptstrasse 247
2532 Magglingen
