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König Wicki und Aeschbacher schwingen erstmals im Magglinger Sägemehl

Im vergangenen August duellierten sie sich beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest ESAF in Pratteln im Schlussgang, nun trainieren sie gemeinsam im neuen Schwingkeller des Bundesamts für Sport BASPO in Magglingen: Joel Wicki und Matthias Aeschbacher.

18.01.2023 | COM BASPO, Tobias Fankhauser

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Fantastisch sei sie, die neue Schwing-Trainingsstätte in der Ausbildungshalle in Magglingen, schwärmen Schwingerkönig Joel Wicki und sein in Pratteln bezwungener Kollege Matthias Aeschbacher unisono. «Es hat alles, was wir brauchen, vor allem viel Platz», urteilt Wicki. «Und die grosse Fensterfront mit Blick ins Grüne ist ein wahres Plus», ergänzt Aeschbacher zufrieden. Gewöhnlich seien Fenster in Schwingkellern rar, was bei längeren Trainingsbatterien mit der Zeit aufs Gemüt drücken könne.

Viele Wochen in Magglingen

Tatsächlich trainieren die beiden auch diesen Winter für mehrere Wochen in Magglingen; Wicki für insgesamt fünf, Aeschbacher gar für acht. «Die Trainingslager hier sind für uns Gold wert. Und mit den nun wegfallenden Transfers in Schwingkeller der Region werden sie sogar noch besser; wir haben noch mehr Zeit für Training und Regeneration», so Wicki. Der 25-jährige Innerschweizer und sein sechs Jahre älterer Berner Trainingspartner weilen im Rahmen von Wiederholungskursen der Spitzensportförderung der Armee im Nationalen Sportzentrum Magglingen.

Konkurrenten und Kollegen zugleich

Geändert habe sich zwischen ihnen durch den gemeinsam bestrittenen Schlussgang im Baselbiet nichts. «Wir mögen und schätzen uns gegenseitig und profitieren beide von der gemeinsamen Zeit in Magglingen – das ist perfekt, so soll es sein», hält «Tisu» Aeschbacher fest. Gleiches gelte für alle anderen Spitzenschwinger – die meisten von ihnen mit eidgenössischem Eichenlaub geschmückte Vorbildathleten –, die zusammen oberhalb des Bielersees trainieren. Unter der Leitung von Schwingerkönig Matthias Glarner (Estavayer-le-Lac 2016) wird gemeinsam an Technik, Kraft und Ausdauer gearbeitet.

«Permanent gefordert»

Der 37-Jährige ist vom Eidgenössischen Schwingerverband angestellt und schaut, dass die WK- und RS-Sportsoldaten während ihren Aufenthalten im Schweizer Sport-Mekka bestmöglich profitieren können. «Es macht unglaublich Spass, mit diesen Topathleten zu arbeiten. Und es ist ein Privileg, ihnen tagtäglich beim Schwingen auf extrem hohem Niveau zusehen zu können», berichtet der gebürtige Meiringer. «Aber sie haben auch klare Erwartungen, ich bin permanent gefordert.» Aktiv mittrainieren will Glarner indessen nicht mehr, das gehe nur in ausgezeichneter körperlicher Verfassung. Ganz offensichtlich, wenn man das ESAF-Schlussgang-interne Trainingsduell zwischen Wicki und Aeschbacher im noch jungfräulichen Magglinger Sägemehl verfolgt.


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