Magglinger Kompetenz für die Nationalmannschaft
Die Schweizer Fussballnationalmannschaft kann auf ihrem neusten Auslandabenteuer auf die Unterstützung zweier bewährter Magglinger Helfer zählen: Sportphysiologe Markus Tschopp und Physiotherapeut Stephan Meyer, beide Mitarbeitende der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen EHSM, die Teil ist des Bundesamts für Sport BASPO.
Für Tschopp ist es die dritte Europameisterschaft, für Meyer bereits die vierte. Wenn diese beiden die Trainingsbedingungen in Baku beurteilen, wissen sie also, wovon sie sprechen: «Die Bedingungen sind sehr gut, Rasen top, alles top», sagen beide in die wacklige Telefonleitung zwischen der Schweiz und Aserbaidschan. Und die Stimmung im Team von Trainer Vladimir Petkovic sei sehr gut, sagt Markus Tschopp: «Da ist in den letzten Jahren eine Gruppe herangewachsen, die auch menschlich harmoniert».
Soweit alles gut also. Und doch ist gerade Markus Tschopp an dieser EM besonders gefordert: Kein Team geht in der Gruppenphase weitere Wege als die Schweiz. Für das Spiel gegen Italien muss die Schweiz nach Rom fliegen, anschliessend gleich wieder zurück: Insgesamt je sechs Stunden Reise, dazu zwei Stunden Zeitverschiebung, klimatische Veränderungen – das spürt auch der Organismus eines Nationalspielers. Sportphysiologe Tschopp kennt und analysiert die physischen Daten jedes Spielers vor und nach den Spielen, verfolgt die Kurven und Werte und empfiehlt dann beispielsweise, was bezüglich Nahrungsergänzung zu tun ist.
Tschopp arbeitet eng mit Petkovic und dem technischen Staff, etwa dem Athletiktrainer, zusammen. Ebenfalls ist er das Bindeglied zu seinem Magglinger Kollegen Stephan Meyer, dem leitenden Physiotherapeuten der Nationalmannschaft. Er leistet mit seinem fünfköpfigen Team seinen Teil zur optimalen Regeneration der Spieler.
Was sagen zwei, die sich seit Jahren im innersten Kern der Nationalmannschaft bewegen, zu den Chancen der Schweizer? «Ich mache zwar nie Prognosen, aber ich habe ein gutes Gefühl und schliesse eine Überraschung nicht aus», meint Stephan Meyer. «Es ist eine schwierige Gruppe, das gibt enge Spiele, harte Spiele, gute Spiele, vieles ist möglich», sagt Markus Tschopp. Die Routine der beiden zeigt sich auch im Fachgebiet der Prophezeiung.
Bei Stephan Meyer und seinem Team sind die Nati-Spieler sprichwörtlich in guten Händen. Der Chef-Physiotherapeut gibt einen Einblick in den vielseiten Alltag seiner Equipe.
Video: Schweizerischer Fussballverband
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