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MitteilungVeröffentlicht am 3. Februar 2021

Missbrauchsopfer im Sport: Anlauf- und Erstberatungsstelle «INTEGRITY» von Swiss Olympic

Der Bund schafft eine unabhängige nationale Anlauf- und Meldestelle für Missstände im Bereich Sport. Bis diese realisiert ist, können sich Missbrauchsopfer an die Anlauf- und Erstberatungsstelle «INTEGRITY» von Swiss Olympic wenden, welche seit Januar dieses Jahres in Betrieb ist.

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Die Berichte ehemaliger Spitzenathletinnen der Rhythmischen Gymnastik und des Kunstturnens über die Trainingsmethoden im Leistungszentrum des Schweizerischen Turnverbands STV haben Ende Oktober 2020 aufgerüttelt. Um Sportlerinnen und Sportler künftig besser zu schützen wollen Bund und Verbände umfassende Massnahmen umsetzen.

Dazu gehört die Einrichtung einer zentralen, unabhängigen Meldestelle für den ganzen Schweizer Sport. Weil eine seriöse Umsetzung dieser vor 2022 nicht realistisch ist, hat Swiss Olympic bereits am 4. Januar 2021 eine Anlauf- und Erstberatungsstelle eingerichtet, bei der sich Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer und alle anderen Exponenten des Schweizer Sports bei Verdacht auf Verstösse gegen die Ethik-Charta im Schweizer Sport melden können.

Die Erstberatungsstelle wird keine Untersuchungen vornehmen. Die Fachpersonen von Swiss Olympic hören sich die Vorfälle an, geben Impulse und leiten diese an die richtigen Ansprechpersonen oder Institutionen weiter.

Die provisorische Erstberatungsstelle von Swiss Olympic ist nicht mehr in Betrieb. Sie wurde am 1. Januar 2022 von der zentralen und unabhängigen Meldestelle von Swiss Sport Integrity abgelöst.

Swiss Sport Integrity: Vorfall oder Verdacht melden

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