Rede von Bundespräsidentin Viola Amherd anlässlich des Sportempfangs im Bundeshaus
Rede von Bundespräsidentin Viola Amherd, Chefin des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), anlässlich des Empfangs für Schweizer Athletinnen und Athleten, die an Welt-, Europameisterschaften oder an den Olympischen bzw. Paralympischen Spielen in Paris erfolgreich waren. Bern, Montag, 28. Oktober 2024.
Es gilt das gesprochene Wort
Monsieur le Président,
Madame la Conseillère fédérale,
Chers athlètes,
Chères accompagnantes et chers accompagnants,
Mesdames et Messieurs,
Je vous souhaite la bienvenue au Palais fédéral à l’occasion de cette réception sportive. Je me réjouis de vous voir si nombreux à Berne.
En général, il faut des débats politiques enflammés pour remplir autant la salle du Conseil national.
Mais aujourd’hui, c’est le sport au niveau national qui nous réunit ; c’est vous, chers athlètes, qui êtes à l’honneur grâce à vos performances exceptionnelles.
Jede und jeder von Ihnen hat in den vergangenen Monaten Herausragendes geleistet.
Ob im Team oder in einer Einzelsportart, im Sommer- oder Wintersport, im Parasport oder im regulären Sport – Sie alle gehören zu den Besten der Besten.
Das verdient Respekt und Anerkennung. Ich gratuliere Ihnen im Namen des Gesamtbundesrates zu Ihren eindrücklichen Erfolgen.
Sie haben sich und Ihr Umfeld damit für den grossen Aufwand belohnt.
Die Momente, in denen Sie den Pokal in die Höhe stemmen oder die Medaille um den Hals gehängt bekommen, sind nur ein Bruchteil dessen, was Sie zuvor geleistet haben.
Das macht Ihre Erfolge umso wertvoller.
Hinter jeder Leistung stecken tausende Stunden Vorbereitung.
Die allermeiste Zeit trainieren Sie fernab von Kameras und öffentlichem Interesse. Das verlangt viel Willen und Hartnäckigkeit, aber auch Geduld und Entbehrungen.
Als Sportministerin habe ich das Privileg, viele Sportanlässe besuchen zu dürfen.
Ich gebe zu: Wenn ich sehe, wie Schweizer Athletinnen und Athleten ein Diplom holen, aufs Podest steigen oder bei einem ersten Platz gar die Schweizer Nationalhymne ertönt, dann berührt mich das. Ja, manchmal habe ich sogar etwas Gänsehaut.
Am meisten beeindruckt bin ich jedoch von den Gesprächen mit den Sportlerinnen und Sportlern vor Ort – mit Ihnen, geschätzte Athletinnen und Athleten.
Ihre Leidenschaft, Ihr Enthusiasmus und Ihre Motivation sind ansteckend.
Ihnen gelingt, was uns in der Politik nur selten glückt: Sie vereinen die ganze Schweiz hinter sich.
Plötzlich sind wir alle Beachvolleyball-Fans, halten beim letzten Schuss den Atem an oder fiebern mit, wenn das Rollstuhlrennen zum Hundertstel-Krimi wird.
Sie machen die Schweiz stolz und tragen das Schweizerkreuz rund um den Globus.
Das ist die beste Werbung für unser Land. Gleichzeitig beweisen Sie, dass unser Sportsystem funktioniert.
Dank der Arbeit und Initiative der Sportverbände und Vereine sowie der subsidiären Unterstützung des Bundes im Hintergrund gelingt es uns immer wieder, vermeintlich grössere Sportnationen hinter uns zu lassen.
Mit dem grössten Sportförderprogramm der Schweiz, Jugend+Sport, führen wir Kinder und Jugendliche behutsam an einen gesunden und ethisch verantwortungsvollen Sport heran.
Anschliessend haben wir die Möglichkeit, die vielversprechendsten Talente durch die Spitzensportförderung der Armee zu unterstützen.
Mit der Spitzensport-Rekrutenschule, den Wiederholungskursen und den Zeitmilitärstellen verfügen wir über ideale Strukturen, um Spitzensport und Dienstpflicht erfolgreich zu kombinieren.
Es freut mich besonders, dass wir diese Unterstützung auch unseren Parasportlerinnen und -sportlern anbieten können.
Sie erinnern sich sicher: Bei den Paralympics in Paris diesen Sommer haben Athletinnen und Athleten der Spitzensportförderung der Armee über 60 Prozent der Schweizer Medaillen gewonnen.
Auch bei den Olympischen Spielen in Paris zuvor gingen 5 von 8 Medaillen sowie 20 von 32 Diplomen an unsere Sportsoldatinnen und -soldaten.
Liebe Athletinnen, liebe Athleten
Meine Damen und Herren
Der Schweizer Sport ist derzeit so erfolgreich wie nie zuvor. Damit wir diesen Schwung in die Zukunft mitnehmen können, sind alle gefordert.
In den nächsten Jahren werden wir in der Schweiz viele Sportgrossanlässe ausrichten.
Das sehe ich als eine grosse Chance für unser Land. So können wir den Sport gezielt weiter fördern.
Der privilegierte Dialog mit dem Internationalen Olympischen Komitee über mögliche Olympische und Paralympische Spiele in der Schweiz im Jahr 2038 bietet uns ein Leuchtturmprojekt, das als Treiber auf allen Ebenen wirken kann.
Der Bundesrat erkennt diese Chance und hat erst kürzlich ein grundsätzliches Bekenntnis zu diesem Projekt abgegeben.
Bis zu einem möglichen Zuschlag und Olympischen Spielen in der Schweiz braucht es noch viel Arbeit und Geduld.
Aber wer weiss, vielleicht feuern wir in vierzehn Jahren die Schweizer Olympioniken in ihrer eigenen Heimat an.
Care atlete e cari atleti, care assistenti e cari assistenti, care allenatrici e cari allenatori, per la nostra società siete degli esempi da seguire. Le vostre performance ci entusiasmano, le vostre emozioni ci commuovono.
Grazie a voi più persone si avvicinano allo sport e poi continuano a praticarlo. Per questo vi ringrazio di cuore.
Sono lieta di accogliervi oggi a Palazzo federale e di passare la serata con voi. Grazie mille.
Bundesamt für Sport BASPO
Hauptstrasse 247
2532 Magglingen









