print preview

COVID-19 und Sport

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu den Finanzhilfen des Bundes und zu den Rahmenbedingungen für Sportaktivitäten und Sportveranstaltungen.


Der Bundesrat möchte ab Montag, 28. Juni 2021 unter anderem die Maskenpflicht im Freien aufheben und Sporteinrichtungen sollen ihre Kapazitäten stärker ausnutzen können. Diese und weitere Vorschläge hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 11. Juni 2021 in Konsultation geschickt. Am 23. Juni entscheidet er definitiv. Mindestens bis dahin gelten weiterhin die am 26. Mai 2021 kommunizierten Regelungen:


  • Übersicht COVID-19 Unterstützung Sport durch den Bund
    Die Strukturen im Schweizer Sport sind durch die Pandemie stark gefährdet. Der Bund unterstützt mit verschiedenen Massnahmen den Erhalt dieser Strukturen. Die Massnahmen im graphischen Überblick.
    31.03.2021 | PDF, 1 Seiten, 42 KB

Fragen und Antworten

Update FAQ: 03.06.2021 /08:26 Uhr; gültig ab 31. Mai 2021

An seiner Sitzung vom 26. Mai 2021 hat der Bundesrat einen weiteren Öffnungsschritt beschlossen, der ab dem 31. Mai auch für den Sport gilt. Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten dazu.

  • Finanzielle Unterstützung für Härtefälle ist Sache der Kantone, Informationen dazu finden Sie hier.
  • Grundsätzlich gilt: Für spezifische Fragen zu Ihrer Sportart wenden Sie sich an den zuständigen Sport- bzw. Branchenverband. Fragen zu Lagern können Sie an den jeweiligen Jugendverband richten. Wichtige Hinweise und Informationen finden Sie auch bei Swiss Olympic.
  • Die Kantone können die Massnahmen des Bundes jederzeit verschärfen und entsprechend härtere Vorgaben vorsehen. Informationen zu den kantonalen Massnahmen finden Sie auf der Webseite des jeweiligen Kantons oder hier. Die gesammelten Links zu den kantonalen Informationsangeboten finden Sie auf der Webseite www.ch.ch.
  • Jugend+Sport: Informationen für J+S-Lager sowie zur J+S-Aus- und -Weiterbildung finden Sie auf jugendundsport.ch.

Fragen und Antworten

Wer braucht ein Schutzkonzept?
Gruppen ab 6 Personen (inkl. Leiterpersonen) müssen ein Schutzkonzept haben. Ebenso benötigen Sportanlagen-Betreiber ein Schutzkonzept. Diese Regelung ist altersunabhängig und gilt für sämtliche sportliche Aktivitäten auch ausserhalb von Vereinsstrukturen.

Wer genehmigt Schutzkonzepte?
Es gibt von Bundesseite keine Genehmigung von Schutzkonzepten. Kantonale Behörden können vorschreiben, dass ihnen Schutzkonzepte vorgelegt werden müssen.

Müssen die bestehenden Schutzkonzepte an die neuen Regeln angepasst werden?
Ja.

Wem sind Detailfragen bezüglich Schutzkonzepte und deren Umsetzung zu stellen?
Dem jeweiligen Sport- bzw. Branchenverband.

Woran kann man sich beim Erstellen eines Schutzkonzeptes orientieren?
Am Grobkonzept des jeweiligen Sport- bzw. Branchenverbandes oder an den Vorgaben, die sich im Anhang zur Verordnung finden.

Ist eine Mitgliedschaft bei einem Verband für eine Orientierung an dessen Grobkonzept Voraussetzung?
Nein.

Woran orientiert man sich, wenn es in der entsprechenden Sportart keinen Verband gibt?
Am Grobkonzept eines Verbandes einer ähnlichen Sportart oder direkt an den detaillierten Vorgaben in der Verordnung.
 

Gibt es Einschränkungen für sportliche Aktivitäten?
Nein.

Dann sind auch Kontaktsportarten erlaubt?
Ja.

Gibt es eine Begrenzung der Gruppengrösse?
Nein.

Ist ein Mindestplatzbedarf vorgeschrieben?
Nein.

Wird zwischen Indoor- und Outdoorsport unterschieden?
Nein.

Dürfen Wettkämpfe ausgetragen werden?
Ja. 

Sind Zuschauer bei Trainings und Wettkämpfen erlaubt?
Veranstaltungen mit Publikum sind für Trainings und Wettkämpfe von Kindern und Jugendlichen erlaubt. In Innenräumen gilt eine Grenze von 100 Zuschauenden. Diese Personen müssen Maske tragen, Abstand halten und dürfen sich zu keiner Zeit mit Kindern und Jugendlichen, die ihr Training oder ihren Wettkampf durchführen, vermischen. Es gilt eine Sitzpflicht und die Sitzplätze dürfen höchstens zur Hälfte besetzt werden. Erlaubt der Organisator die Konsumation von Speisen und Getränken auf den Sitzplätzen des Publikumsbereichs, so muss er die Kontaktdaten aller Zuschauenden erheben. In Aussenräumen bzw. im Freien gilt eine Grenze von höchstens 300 Zuschauenden und ebenfalls eine Maskenpflicht. Es gibt jedoch keine Sitzpflicht für Besucherinnen und Besucher. Allerdings gilt auch hier die Sitzpflicht und die Pflicht zur Erhebung von Kontaktdaten, wenn die Konsumation auf den Sitzplätzen des Publikumsbereichs erlaubt wird. Die Regelungen sind vom Organisator in einem Schutzkonzept festzuhalten.

Gibt es Sperrzeiten für Sportanlagen?
Nein.

Wer entscheidet über die Öffnung einer Sportanlage?
Die Betreiberin oder der Betreiber.

Wie viele Trainerinnen und Trainer sind zugelassen?
So viele, wie bei Trainings oder Wettkämpfen ohne Einschränkungen dabei sein würden.

Was gilt für Trainerinnen und Trainer bei Schwimmkursen?
In Hallenbädern und Freibädern führen Trainerinnen und Trainer, die Schwimmkurse von Personen mit Jahrgang 2001 und jünger leiten, in Bezug auf die Covid-Regelungen nicht zu einer alters-gemischten Gruppe. Daraus ergibt sich auch keine Kapazitätsbegrenzung. Ebenso ist es unerheblich, ob diese die Kurse im oder ausserhalb des Wassers leiten. Für die Leitenden gilt analog den Regelungen für die Kursteilnehmenden mit Jahrgang 2001 und jünger zudem kein Mindestflächen-Bedarf. Im Wasser besteht für die Leitenden und Teilnehmenden keine Maskenpflicht, ausserhalb des Wassers jedoch schon.

Gilt in Freibädern und Hallenbädern eine Maskenpflicht?
Im Wasser gilt sowohl in Freibädern wie in Hallenbädern keine Maskenpflicht.
Die Maskenpflicht in Freibädern ausserhalb des Wassers wird im Schutzkonzept der Betreiber geregelt. In Hallenbädern besteht für alle Personen mit Jahrgang 2000 und älter ausserhalb des Wassers eine Maskenpflicht, für Personen mit Jahrgang 2001 und jünger nicht. Insofern sich Personen mit Jahrgang 2001 und jünger wie auch Personen mit Jahrgang 2000 und älter im Hallenbad befinden, gilt jedoch die strengere Regelung und entsprechend ausserhalb des Wassers eine Maskenpflicht für alle anwesenden Personen.

Gilt für die Kinder und Jugendlichen eine Maskenpflicht im Sport?
Nein.

Müssen erwachsene Anwesende bei Indoor-Sportaktivitäten von Unter-20-Jährigen Masken tragen?
Ja. In Innenräumen gilt eine Maskenpflicht.

Dürfen Erwachsene Kinder und Jugendliche in Indoor-Sportanlagen begleiten?
Personen mit Jahrgang 2000 und älter dürfen Personen mit Jahrgang 2001 und jünger in die Anlage begleiten. Insofern die Regelungen für Publikum (siehe vorhergehende Fragen) eingehalten werden, dürfen diese Personen dem Training oder Wettkampf auch beiwohnen.

Dürfen Lager durchgeführt werden?
Unter den geltenden Regelungen und vorhandenem Schutzkonzept sind Lager möglich. Für Lager von Personen mit Jahrgang 2001 und jünger gilt keine Personen-Beschränkung, Leitende dürfen so viele teilnehmen, wie für die Durchführung nötig sind. Bei Lagern von Teilnehmenden mit Personen mit Jahrgang 2000 und älter gilt eine Personen-Beschränkung von 50 Personen (inkl. Leiterinnen und Leitern).

Bringt eine erfolgte Covid-19-Impfung Vorteile im Sport?
Der Bundesrat hat sich diesbezüglich noch nicht festgelegt.

Dürfen auf Indoor- und Outdoor-Sportanlagen Getränke und Esswaren konsumiert werden?
Outdoor ja. Indoor dürfen Sportlerinnen und Sportler für die kurze individuelle Verpflegung die Maske ausschliesslich für die Konsumation entfernen. Diese Regelung gilt für alle Personen, die älter als zwölf Jahre alt sind und entsprechend in öffentlichen Innenräumen eine Maskenpflicht zu befolgen haben, also auch für Personen mit Jahrgang 2001 und jünger, die ausschliesslich bei der Sportausübung selbst keine Maskenpflicht anzuwenden haben.

Was gilt für Clubhaus-Terrassen und Take-Away-Stände im Freien?
Für Verkauf, Abgabe und Konsumation gilt das Branchen-Schutzkonzept von GastroSuisse

Was gilt für Innenräume von Clubhäusern?
Für Verkauf, Abgabe und Konsumation gilt das Branchen-Schutzkonzept von GastroSuisse

Was gilt für Restaurations-Betriebe, die Sportanlagen beinhalten (Beispiel: Bar mit Darts-Anlage)?
Für Verkauf, Abgabe und Konsumation gilt das Branchen-Schutzkonzept von GastroSuisse

Welche Regelungen gelten für Personengruppen, die sowohl aus jüngeren als auch aus älteren Sporttreibenden mit Jahrgang 2001 bestehen?
In diesem Fall sind die Bestimmungen für Personen mit Jahrgang 2000 und älter zu beachten.

Welche Einschränkungen für sportliche Aktivitäten gelten?
Es ist zu unterscheiden zwischen Sport im Freien und Sport in Innenräumen: Sport im Freien kann alleine oder in Gruppen bis maximal 50 Personen (inkl. Leiterperson) ausgeübt werden. Es muss eine Gesichtsmaske getragen oder der Abstand eingehalten werden. Auf beides kann nur verzichtet werden, wenn die Kontaktdaten erhoben werden. Sport in Innenräumen ist ebenfalls für Einzelpersonen oder Gruppen bis maximal 50 Personen, unter Einhaltung des Mindestabstands sowie permanenter Maskentragpflicht möglich. Sport ohne Maske ist drinnen nur unter bestimmten Ausnahme-Bedingungen möglich (siehe folgende Fragen).

Sind Kontaktsportarten erlaubt?
Ja. Draussen mit Maske oder Kontaktdaten-Erhebung. Drinnen bei Sportarten, bei denen der Körperkontakt unumgänglich ist (z.B. Judo), die Aktivität stets in beständigen Gruppen von höchstens vier Personen ausgeübt wird und die räumlichen Verhältnisse erhöhten Anforderungen genügen (siehe folgende Fragen).

Wie sind diese beständigen Gruppen zu verstehen?
Die beständigen Gruppen sind während der gesamten sportlichen Aktivität beizubehalten und dürfen sich nicht mit anderen Gruppen mischen.

Sind Mannschaftssportarten wieder erlaubt?
Draussen ja, unter den oben erwähnten Bedingungen. Drinnen nicht.

Welche Regelungen gelten beim Tanzen im Freien?
Im Freien dürfen Personen mit permanentem Abstand oder Maskentragpflicht miteinander tanzen. Insofern die Kontaktdaten erhoben werden, kann auch ohne Maske und ohne Abstand getanzt werden. Für Tanzlehrerinnen und Tanzlehrer gelten die identischen Regelungen. Tanzveranstaltungen (Tanzpartys o.ä.) sind verboten; Tanzkurse oder Tanzvorführungen sind von diesem Verbot nicht betroffen.

Welche Regelungen gelten beim Tanzen in Innenräumen?
In Innenräumen gilt Masken- und Abstandspflicht mit folgenden Ausnahmen:
Einzeltanz ohne Maske ist erlaubt, wenn das Tanzen sonst nicht möglich ist und erhöhte Flächen-Anforderungen (25m2 pro Person oder wirksame Abschrankungen mit je 10m2 pro Person) erfüllt werden und die Kontaktdaten erhoben werden; Für Tanzlehrerinnen und Tanzlehrer gelten die identischen Regelungen.
Paartanz in Innenräumen ist ebenfalls möglich, insofern dies in beständigen Gruppen von höchstens vier Personen ausgeübt wird, pro Gruppe 50m2 zur Verfügung stehen und die Kontaktdaten erhoben werden. Mehrere beständige Gruppen mit je 50m2 zur exklusiven Nutzung sind möglich, die Gruppen dürfen sich zu keinem Zeitpunkt mit anderen Gruppen mischen. Zudem muss der Raum ausreichend durchlüftet sein. Diese Regelung ist für Tanzen in Innenräumen mit und ohne Masken identisch. Für Tanzlehrerinnen und Tanzlehrer gelten die identischen Regelungen; sie sind also entweder Teil einer beständigen Gruppe und bleiben stets in deren 50m2 oder sie sind stets ausserhalb der 50m2 der beständigen Gruppen und haben 10m2 Fläche zur Verfügung. Ein Maskentragen ändert diesbezüglich nichts. Tanzveranstaltungen (Tanzpartys o.ä.) sind verboten; Tanzkurse oder Tanzvorführungen sind von diesem Verbot nicht betroffen.

Gelten für Tanzpaare, die einen gemeinsamen Haushalt führen, Erleichterungen im Tanzsport?
Tanzpaare, die im selben Haushalt leben, dürfen im Freien und in Innenräumen ohne Masken miteinander tanzen. Insofern weitere Tanzpaare zugegen sind, gelten keine Erleichterungen und entsprechend die üblichen Kapazitäts- und Mindestflächen-Anforderungen (siehe vorhergehende und folgende Fragen). Unter einem gemeinsamen Haushalt werden, unter der Voraussetzung, dass die Personen mehrheitlich zusammenleben (d.h. in der Regel an mehr als vier von sieben Wochentagen im selben Haushalt wohnen), auch Konstellationen von zwei Haushalten verstanden.

Gibt es eine Begrenzung der Gruppengrösse?
Ja. Eine Gruppe darf drinnen wie draussen aus höchstens 50 Personen bestehen, die Leitungspersonen eingerechnet.

Welche Personen werden bei Trainings und Wettkämpfen zur maximalen Gruppengrösse von 50 Personen gezählt?
Alle anwesenden Personen inkl. Schiedsrichter, Trainer, Betreuer etc. Davon ausgenommen ist einzig das Personal der Sportanlage.

Sind für die Sportausübung mehrere Gruppen à maximal 50 Personen möglich?
Mehrere Gruppen sind insofern denkbar, dass die Gruppen permanent auch offensichtlich als eigenständige Gruppen erkennbar sind und sich deren Mitglieder während der gesamten Zeit weder annähern noch mischen, inklusive den Leitungspersonen.

Gilt die maximale Gruppengrösse von 50 Personen auch für Einrichtungen wie Fitnesscenter?
Beim Group-Fitness dürfen keine Gruppen mit mehr als 50 Personen gebildet werden. Für die übrigen, einzeln trainierenden Personen in Fitnesszentren ist diese Gruppen-Regelung nicht anwendbar. Hier ist die Kapazitätsbeschränkung anhand der Raumfläche zu bestimmen. Bei entsprechend vorhandener Fläche kann unter Umständen mehr als 50 Personen gleichzeitig Zutritt gewährt werden (siehe folgende Frage).

Ist ein Mindestplatzbedarf für die Sportausübung auf Outdoor- und Indoor-Sportanlagen vorgeschrieben?
Ja, für jede Person müssen mindestens 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Darauf aufbauend müssen hinsichtlich einer notwendigen Kapazitätsbegrenzung auch Schutzkonzepte erstellt werden. Sollte ein Innenraum nicht grösser als 30 Quadratmeter sein, sind nur 6 Quadratmeter pro Person verlangt. Bei Flächen zwischen 30 und 50 Quadratmetern darf 5 Personen Zutritt gewährt werden. 

Gelten für Outdoor-Einrichtungen wie Skateparks oder Pump Tracks Kapazitätsgrenzen?
Ja. Auch für diese Einrichtungen gilt die 10-Quadratmeter-Regelung (siehe vorhergehende Frage). Zudem ist die maximale Gruppengrösse von 50 Personen für einzelne Gruppen auf diesen Anlagen ebenso zu beachten. Insofern jedoch genügend Platz zur Verfügung steht, dürfen unter Einhaltung des Schutzkonzepts mehr als 50 Personen zur Anlage zugelassen werden. Bei gleichzeitiger Nutzung von Personen mit Jahrgang 2001 und jünger sowie Personen mit Jahrgang 2000 und älter sind für die Festlegung der Kapazitätsgrenze sämtliche Personen miteinzuberechnen.

Gelten für Indoor-Einrichtungen wie Trampolin-Hallen oder Hallenbäder Kapazitätsgrenzen?
Ja. Auch für Einrichtungen wie Trampolin-Hallen gilt die 10-Quadratmeter-Regelung (siehe vorhergehende Frage). Bei Hallenbädern muss pro Person eine Fläche von mindestens 15 Quadratmetern zur Verfügung stehen. In einem Raum, in dem Sport ohne Masken ausgeübt wird, ist eine wirksame Lüftung zwingend. Bei gleichzeitiger Nutzung von Personen mit Jahrgang 2001 und jünger sowie Personen mit Jahrgang 2000 und älter sind für die Festlegung der Kapazitätsgrenze sämtliche Personen miteinzuberechnen.

Gilt in Freibädern und Hallenbädern eine Maskenpflicht?
Im Wasser gilt sowohl in Freibädern wie in Hallenbädern keine Maskenpflicht.
Die Maskenpflicht in Freibädern ausserhalb des Wassers wird im Schutzkonzept der Betreiber geregelt. In Hallenbädern besteht für alle Personen mit Jahrgang 2000 und älter ausserhalb des Wassers eine Maskenpflicht, für Personen mit Jahrgang 2001 und jünger nicht. Insofern sich Personen mit Jahrgang 2001 und jünger wie auch Personen mit Jahrgang 2000 und älter im Hallenbad befinden, gilt jedoch die strengere Regelung und entsprechend ausserhalb des Wassers eine Maskenpflicht für alle anwesenden Personen.

Wird das Personal bei Indoor-Einrichtungen wie Trampolin-Hallen oder Hallenbädern bei der Berechnung der Kapazitätsgrenze ebenfalls miteingerechnet?
Nein. Diese Personen haben allerdings eine permanente Maskentragpflicht zu befolgen, die in den Schutzkonzepten geregelt werden muss.

Welche Kapazitätsbeschränkungen gelten für Freibäder?
Bezüglich Wasserfläche bestehen keine expliziten Vorgaben wie bei den Hallenbädern. Die maximale Kapazität der kompletten Anlage ergibt sich aus der Gesamtfläche (ohne Wasserfläche) geteilt durch 10 Quadratmeter Fläche pro Person und ist im Schutzkonzept zu regeln. Im Sinne einer verantwortungsvollen Umsetzung wird empfohlen, sich auch in Bezug auf die Wasserfläche an dieser Richtgrösse zu orientieren.

Gelten auch für Kletteranlagen die Quadratmeter-Vorschriften?
Ja.

Wird zwischen Indoor- und Outdoorsport unterschieden?
Ja (siehe erste Frage).

Dürfen Wettkämpfe ausgetragen werden?
Ja, insofern alle Regelungen beachtet und in einem Schutzkonzept festgehalten werden. 

Sind Wettkämpfe auf 50 Personen beschränkt oder können diese mehrere Gruppen à 50 Personen umfassen?
Grundsätzlich umfasst ein Wettkampf maximal 50 Personen. In Ausnahmefällen kann ein Wettkampf auch mit mehr Personen durchgeführt werden. In diesem Fall ist der Wettkampf in einzelne Veranstaltungen aufzuteilen, die seriell nacheinander oder parallel an unterschiedlichen Orten durchgeführt werden. Bei einer seriellen Durchführung eines Wettkampfes ist sicherzustellen, dass eine Gruppe von Teilnehmenden das Startgelände verlassen hat, bevor der Start einer nächsten Gruppe vorbereitet und nach Abwarten einer vernünftigen Zeitdauer, die in Relation zur durchschnittlichen Gesamtdauer eines Wettkampfes zu setzen ist, durchgeführt wird. Eine Durchmischung der Gruppen beim Eintreffen und Verlassen der Anlagen ist nicht zulässig. Die notwendigen Vorkehrungen sind in einem Schutzkonzept aufzunehmen.

Sind Zuschauer erlaubt?
Veranstaltungen mit Publikum sind für Trainings und Wettkämpfe auch für den Amateursport wieder erlaubt. In Innenräumen gilt eine Grenze von höchstens 100 Zuschauenden, im Freien eine solche von höchstens 300 Personen. Die Sitzplätze dürfen höchstens zur Hälfte besetzt werden und es gilt eine Sitz- und Maskenpflicht. Eine Vermischung zwischen Aktiven und Publikum ist zu keiner Zeit zulässig. Erlaubt der Organisator die Konsumation von Speisen und Getränken, muss er die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher erfassen.

Gelten Helferinnen und Helfer als Zuschauer?
Nein. Personen, die zur Durchführung eines Wettkampfs zwingend nötig sind, gelten nicht als Zuschauer.

Gibt es Sperrzeiten für Sportanlagen?
Nein.

Wer entscheidet über die Öffnung einer Sportanlage?
Die Betreiberin oder der Betreiber.

Wie viele Trainerinnen und Trainer sind zugelassen?
So viele, wie bei Trainings ohne Einschränkungen dabei sein würden.

Gilt eine Maskenpflicht im Sport?
Es ist zwischen Outdoor- und Indoor-Sport zu unterscheiden. In Aussenbereichen gilt eine Maskenpflicht nur dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird. Soll draussen ohne Maske sowie ohne Abstand Sport getrieben werden, müssen die Kontaktdaten erhoben werden. In Innenräumen muss eine Maske getragen und der Abstand eingehalten werden. Auf eine Maske kann drinnen nur verzichtet werden, wenn dies zur Ausübung erforderlich ist und erhöhte Abstandsvorgaben umgesetzt werden (siehe folgende Fragen). Soll Sport drinnen ohne Maske und ohne Abstand ausgeübt werden, muss der Körperkontakt bei dieser Aktivität unumgänglich sein (z.B. Judo), die Aktivität stets in beständigen Gruppen von höchstens vier Personen ausgeübt werden und erhöhte Abstandsvorgaben umgesetzt werden (siehe folgende Fragen). Auch Sport drinnen ohne Masken verlangt nach einer Kontaktdaten-Erhebung.

Welche erhöhten Abstandsvorgaben müssen bei Sport drinnen ohne Masken umgesetzt werden?
Bei Sportaktivitäten drinnen ohne Maske muss für jede Person eine Fläche von mindestens 25 Quadratmetern zur ausschliesslichen Nutzung zur Verfügung stehen oder es müssen zwischen den einzelnen Personen wirksame Abschrankungen angebracht werden. Bei Sportarten ohne erhebliche körperliche Anstrengung und bei denen der zugewiesene Platz nicht verlassen wird (z.B. Yoga, Pilates)., liegt die Mindestfläche zur ausschliesslichen Nutzung bei 10 Quadratmetern pro Person. Bei der Variante mit beständigen Teams aus höchstens vier Personen müssen pro Gruppe mindestens 50 Quadratmeter zur Verfügung stehen. In Hallenbädern muss pro Person eine Fläche von 15 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Sämtliche Innenräume, in denen Sport ohne Maske ausgeübt werden soll, müssen über eine wirksame Lüftung verfügen.

Gilt im Tennis auch eine Maskenpflicht?
In Innenräumen gilt für das Doppelspiel eine Maskenpflicht, ausser es handelt sich um beständige Tennispaare. Für die Einzel besteht keine Maskenpflicht. Outdoor müssen für die Sportausübung weder im Einzel noch im Doppel Masken getragen werden. Maskenpflicht gilt aber in jedem Fall beim Betreten und Verlassen des Platzes sowie in Garderoben und sanitären Anlagen. Die Vorkehrungen sind in einem Schutzkonzept aufzunehmen.

Bringt eine erfolgte Covid-19-Impfung Vorteile im Sport?
Nein, bislang noch nicht. Der Bundesrat hat sich diesbezüglich noch nicht festgelegt.

Welche Regelungen gelten für Personengruppen, die sowohl aus jüngeren als auch aus älteren Sporttreibenden mit Jahrgang 2001 bestehen?
In diesem Fall sind die Bestimmungen für Personen mit Jahrgang 2000 und älter zu beachten.

Dürfen Innenräume wie Garderoben für die Sportausübung im Freien genutzt werden?
Innenbereiche von Einrichtungen und Betrieben, die für die Nutzung von deren Aussenbereichen notwendig sind, namentlich Eingangsbereiche, Sanitäranlagen und Garderoben, dürfen offen gehalten werden, insofern ein Schutzkonzept für diese besteht. Hierfür sind mindestens 10 Quadratmeter Fläche pro anwesender Person nötig. In Einrichtungen und Betrieben mit einer Fläche bis zu 30 Quadratmetern gilt eine Mindestfläche von 6 Quadratmetern für jede Person.

Ist es erlaubt, Personal Training (1:1-Betreuung) beim Kunden Zuhause durchzuführen?
Insofern alle geltenden Regelungen (insbesondere Maskenpflicht) beachtet werden, ist das möglich.

Ist MuKi-/VaKi-Turnen erlaubt?
Ja, das Muki-/Vaki-Turnen ist mit max. 50 Personen erlaubt. Die Kinder sind bei der maximalen Gruppengrösse von 50 Personen mitzuzählen.

Dürfen Lager durchgeführt werden?
Unter den geltenden Regelungen und vorhandenem Schutzkonzept sind Lager möglich. Für Lager von Personen mit Jahrgang 2001 und jünger gilt keine Personen-Beschränkung, Leitende dürfen so viele teilnehmen, wie für die Durchführung nötig sind. Bei Lagern von Teilnehmenden mit Personen mit Jahrgang 2000 und älter gilt eine Personen-Beschränkung von 50 Personen (inkl. Leiterinnen und Leitern).

Dürfen Restaurationsbetriebe von Sport- und Freizeitanlagen geöffnet werden?
Ausschliesslich unter den geltenden Regelungen für Restaurationsbetriebe. Weiterführende Informationen hierzu gibt es bei Gastrosuisse oder beim BAG.

Dürfen von Sportlerinnen und Sportlern auf Indoor- und Outdoor-Sportanlagen Getränke und Esswaren konsumiert werden?
Outdoor ja. Indoor dürfen Sportlerinnen und Sportler für die kurze individuelle Verpflegung die Maske ausschliesslich für die Konsumation entfernen. Diese Regelung gilt für alle Personen, die älter als zwölf Jahre alt sind und entsprechend in öffentlichen Innenräumen eine Maskenpflicht zu befolgen haben, also auch für Personen mit Jahrgang 2001 und jünger, die ausschliesslich bei der Sportausübung selbst keine Maskenpflicht anzuwenden haben. Für Zuschauende gelten die Regeln für Publikum (siehe vorangehende Fragen).

Was gilt für Clubhaus-Terrassen und Take-Away-Stände im Freien?
Für Verkauf, Abgabe und Konsumation gilt das Branchen-Schutzkonzept von GastroSuisse

Was gilt für Innenräume von Clubhäusern?
Für Verkauf, Abgabe und Konsumation gilt das Branchen-Schutzkonzept von GastroSuisse

Was gilt für Restaurations-Betriebe, die Sportanlagen beinhalten (Beispiel: Bar mit Darts-Anlage)?
Für Verkauf, Abgabe und Konsumation gilt das Branchen-Schutzkonzept von GastroSuisse

Sind therapeutische Trainings erlaubt?
Ja. Es gelten die üblichen Regelungen für Sportaktivitäten.

Wie steht es um Rückbildungsturnen, Schwangerschaftsgymnastik und Geburtsvorbereitungskurse?
Auch das ist unter Beachtung der geltenden Regelungen zulässig.

Kann das BASPO Bewilligungen erteilen?
Nein. Es gilt die Verordnung.

Kontrolliert das BASPO die Einhaltung der Regelungen im Sport?
Nein. Die Kontrolle der Einhaltung der geltenden Massnahmen obliegt den kantonalen und kommunalen Behörden.

Wann ist ein Erfassen der Kontaktdaten vorgeschrieben?
Bei Sportaktivitäten in Innenräumen ohne Gesichtsmasken sowie bei Sportaktivitäten ohne Abstandswahrung und ohne Masken draussen.

Müssen die betroffenen Personen über das Sammeln der Kontaktdaten sowie über die Tatsache, dass mit dem Verzicht auf Distanz- und Barrieremassnahmen grundsätzlich ein Infektionsrisiko besteht, informiert werden?
Ja. Zudem darf eine Person von einer Veranstaltung ausgeschlossen werden, wenn sie sich weigert, ihre Kontaktdaten anzugeben.

Wie steht es um den Datenschutz beim Contact Tracing?
Das Sammeln der Kontaktdaten ist aus Datenschutzgründen nur zulässig, wenn die betroffenen Personen darüber informiert sind und die Massnahme verhältnismässig ist, also Massnahmen wie Abstandhalten oder allenfalls das Tragen von Masken nicht möglich sind. Die Kontaktinformationen müssen in diesen Fällen während 14 Tagen (Inkubationszeit) vom Veranstalter aufbewahrt werden, damit diejenigen, die in engem Kontakt mit einer infizierten Person waren, gegebenenfalls zurückverfolgt werden können. Die Umsetzung des Contact Tracing liegt in der Verantwortung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte.

Wann reicht die Erfassung der Kontaktdaten von nur einer Person einer Gruppe?
Bei Familien oder anderen Teilnehmer- oder Besuchergruppen, die nachweislich untereinander bekannt sind.

Wie wird zwischen Breitensport und Leistungssport im Kontext der Massnahmen unterschieden?
Athletinnen und Athleten, die einen nationalen oder regionalen Leistungssportausweis von Swiss Olympic (Swiss Olympic Card) besitzen oder Angehörige eines nationalen Kaders eines nationalen Sportverbands sind oder Teams, die einer Liga mit professionellem oder semiprofessionellem Spielbetrieb oder einer nationalen Nachwuchsliga angehören, gelten als Leistungssportler. Ist der Spielbetrieb nur in der Liga eines der beiden Geschlechter professionell oder semiprofessionell, dürfen die Trainingsaktivitäten und Wettkampfspiele auch in der entsprechenden Liga des anderen Geschlechts stattfinden. Alles andere ist dem Amateursport zuzuordnen.

Wie wird zwischen Breitensport und Leistungssport im Kontext der Massnahmen unterschieden?
Athletinnen und Athleten, die einen nationalen oder regionalen Leistungssportausweis von Swiss Olympic (Swiss Olympic Card) besitzen oder Angehörige eines nationalen Kaders eines nationalen Sportverbands sind oder Teams, die einer Liga mit professionellem oder semiprofessionellem Spielbetrieb oder einer nationalen Nachwuchsliga angehören, gelten als Leistungssportler. Ist der Spielbetrieb nur in der Liga eines der beiden Geschlechter professionell oder semiprofessionell, dürfen die Trainingsaktivitäten und Wettkampfspiele auch in der entsprechenden Liga des anderen Geschlechts stattfinden. Alles andere ist dem Amateursport zuzuordnen.

Wer legt Zugehörigkeit zu einem nationalen Kader fest?
Der jeweilige Sportverband. Soweit in einem Sportverband keine abschliessenden Kader definiert sind, sind mit Leistungssportlerinnen und -Sportlern diejenigen Personen gemeint, die vom betreffenden nationalen Verband regelmässig für die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen in ihrer Sportart und Kategorie selektioniert werden.

Wer definiert, ob eine Liga als professionell oder semiprofessionell angesehen wird?
Die Kantone haben das grundsätzlich festzulegen. Einen Anhaltspunkt zur Definition der Ligen stellt die in Artikel 12b Covid-19-Gesetz (SR 818.102) vorgenommene Klassifizierung der Ligen für mögliche A-Fonds-perdu-Beiträge dar. Diese ist jedoch im vorliegenden Zusammenhang nicht abschliessend zu verstehen. Mit Buchstabe d soll – ähnlich wie in Buchstabe c – dem leistungsorientierten Mannschafssport ermöglicht werden, seine Aktivitäten fortzuführen. Die Professionalität orientiert sich damit nicht einzig an der Wirtschaftlichkeit des Sportbetriebs, sondern bezieht auch weitere Faktoren wie z.B. die Trainingsgestaltung, die Professionalität des Trainerstabs, den Umfang der wöchentlichen Trainingsstunden etc. mit ein. Die Sportverbände können diesbezüglich eine Einschätzung abgeben.

Wie viele Leistungssportler dürfen maximal zusammen Sport treiben?
Die maximale Anzahl einer Gruppe an Einzelsportlern ist nicht festgelegt. Sie hängt von der zulässigen Belegung der Halle ab, die im Schutzkonzept des Sportanlagenbetreibers festgelegt ist. Gruppen dürfen maximal 50 Personen umfassen. Beständige Teams (z.B. Doppel im Tennis oder Mannschaften im Rudersport) dürfen gemeinsam trainieren.

Sind Zuschauer erlaubt?
Veranstaltungen mit Publikum sind für Wettkämpfe von Teams aus einer Liga mit professionellem oder semiprofessionellem Spielbetrieb oder einer nationalen Nachwuchsliga, oder für Wettkämpfe von Leistungssportlern mit Einschränkungen wieder möglich. Die maximale Anzahl Besucherinnen und Besucher ist beschränkt auf 300 Personen draussen und 100 Personen drinnen. Zusätzlich gilt eine Beschränkung auf maximal die Hälfte der Kapazität des Veranstaltungsorts. Es gilt eine Sitz- und Maskenpflicht sowie ein Minimalabstand von 1,5m oder einem freien Sitz zwischen den Zuschauenden. Insofern der Veranstalter die Konsumation von Speisen und Getränken erlauben will, ist die Erhebung der Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher vorzunehmen.

Sind Personen wie Staff-Mitglieder oder Ersatz-Spieler zu den Zuschauenden zu zählen?
Nein.

Welche Regelungen gelten für sportliche Aktivitäten von Personengruppen, die sowohl aus Breitensportlern wie auch aus Leistungssportlern bestehen?
In diesem Fall sind die strengeren Bestimmungen für Personen des Breitensports zu beachten.

Wo sind Informationen bezüglich internationalen Wettkämpfen zu finden?
Bei Swiss Olympic.

Welche Vorgaben gelten für Aktivitäten im Bereich Sport mit Kindern in Klassen der Primarstufe?
Das ist Sache der Kantone. Nachfragen sind entsprechend bei den kantonalen Behörden zu stellen.

Welche Vorgaben gelten für Aktivitäten im Bereich Sport in Klassen der Sekundarstufe II?
Das ist Sache der Kantone. Nachfragen sind entsprechend bei den kantonalen Behörden zu stellen.

Wie sieht der Fahrplan für Grossveranstaltungen im Sport aus?

Pilotveranstaltungen
Ab dem 1. Juni sind Pilotveranstaltungen möglich. Die maximale Anzahl Personen bei Veranstaltungen in Innenräumen beträgt 600 Personen. An Pilotveranstaltungen im Freien können bis 1000 Personen teilnehmen. Pro Kanton können fünf Pilotveranstaltungen durchgeführt werden. Damit die ersten Pilotveranstaltungen so rasch wie möglich bewilligt werden können, tritt die entsprechende Verordnung am Donnerstag den 27.5.2021 umgehend in Kraft. Bei Veranstaltungen im Freien wird die Maskenpflicht am Sitzplatz aufgehoben.

Grossveranstaltungen ab dem 1. Juli
Ab dem 1. Juli sind Grossveranstaltungen wieder möglich. Die maximale Anzahl Personen bei Veranstaltungen in Innenräumen ist 3'000 Personen. Draussen dagegen können Grossveranstaltungen mit Sitzpflicht und zwei Drittel der Kapazität mit maximal 5000 Personen stattfinden. Für Veranstaltungen im Freien mit Stehplätzen, etwa für Openairs, sind maximal 3000 Personen zugelassen, bei halber Kapazität und mit Maske.
Der Einlass an Grossveranstaltungen ist auf vollständig geimpfte, von Covid-19 genesene oder ein negatives Testresultat vorweisende Personen beschränkt. Dabei soll, sobald verfügbar, das Covid-Zertifikat zur Anwendung kommen.

Grossveranstaltungen ab dem 20. August
Ab dem 20. August können Grossveranstaltungen mit maximal 10'000 Personen stattfinden. In Innenräumen gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen mehr. Bei Veranstaltungen im Freien mit Sitzpflicht soll zudem auf eine Zuschauerbegrenzung verzichtet werden. Der dritte Schritt ist eng mit dem Eintritt in die Stabilisierungsphase verknüpft, wenn alle impfwilligen Personen geimpft sind.

Schutzschirm für Grossveranstaltungen
Um die Durchführung von Anlässen mit überkantonaler Bedeutung zu unterstützen, hat das Parlament in der Frühlingsession 2021 mit dem neuen Art. 11a im Covid-19-Gesetz einen «Schutzschirm» für die Veranstaltungsbranche eingeführt. Damit können Publikumsanlässe geplant werden, noch bevor klar ist, ob die epidemiologische Lage eine Durchführung erlaubt. Bund und Kantone beteiligen sich an den ungedeckten Kosten für Veranstaltungen, die aufgrund der epidemiologischen Lage abgesagt oder verschoben werden müssen.
Bedingung für eine Entschädigung ist, dass der Kanton den betroffenen Publikumsanlass bewilligt und ihn zusätzlich dem Schutzschirm unterstellt hat. Weitere Bedingungen sind unter anderem ein Besucherkreis, der über den Kanton hinausgeht, in dem die Veranstaltung stattfindet sowie die Teilnahme von mindestens 1'000 Personen pro Veranstaltungstag.
Der Veranstalter trägt pro Veranstaltung von den ungedeckten Kosten eine Franchise von 5000 Franken und vom verbleibenden Betrag einen Selbstbehalt von 10 Prozent. Der Bundesrat hat nach der Konsultation Franchise und Selbstbehalt reduziert. Sofern die Kantone die Hälfte der ungedeckten Kosten übernehmen, zahlt der Bund die andere Hälfte. Die Kostenbeteiligung von Bund und Kantonen beträgt pro Veranstaltung höchstens 5 Millionen Franken. Die Regelung gilt für Veranstaltungen zwischen dem 1. Juni 2021 und dem 30. April 2022. Für die Umsetzung muss in den meisten Kantonen noch eine Rechtsgrundlage geschaffen werden.
 

Aktuell



Bundesamt für Sport BASPO Hauptstrasse 247
CH-2532 Magglingen

E-Mail


Kommunikation BASPO

+41 58 467 61 33
E-Mail


Reservationen

Nationales Sportzentrum Magglingen
+41 58 467 61 11
E-Mail
Internet


Bundesamt für Gesundheit BAG

Infoline Coronavirus
+41 58 463 00 00

BAG: Neues Coronavirus