print preview

COVID-19 und Sport

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu den Finanzhilfen des Bundes und zu den Rahmenbedingungen für Sportaktivitäten und Sportveranstaltungen.


An seiner Sitzung vom 14. April 2021 hat der Bundesrat einen weiteren Öffnungsschritt beschlossen, der ab dem 19. April auch für den Sport gilt.


  • Übersicht COVID-19 Unterstützung Sport durch den Bund
    Die Strukturen im Schweizer Sport sind durch die Pandemie stark gefährdet. Der Bund unterstützt mit verschiedenen Massnahmen den Erhalt dieser Strukturen. Die Massnahmen im graphischen Überblick.
    31.03.2021 | PDF, 1 Seiten, 42 KB

Fragen und Antworten

Update FAQ: 19.04.2021 /17 Uhr; gültig ab 19. April 2021

An seiner Sitzung vom 14. April 2021 hat der Bundesrat einen weiteren Öffnungsschritt beschlossen, der ab dem 19. April auch für den Sport gilt. Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten dazu.

  • Finanzielle Unterstützung für Härtefälle ist Sache der Kantone, Informationen dazu finden Sie hier.
  • Grundsätzlich gilt: Für spezifische Fragen zu Ihrer Sportart wenden Sie sich an den zuständigen Sport- bzw. Branchenverband. Fragen zu Lagern können Sie an den jeweiligen Jugendverband richten. Wichtige Hinweise und Informationen finden Sie auch bei Swiss Olympic.
  • Die Kantone können die Massnahmen des Bundes jederzeit verschärfen und entsprechend härtere Vorgaben vorsehen. Informationen zu den kantonalen Massnahmen finden Sie auf der Webseite des jeweiligen Kantons oder hier. Die gesammelten Links zu den kantonalen Informationsangeboten finden Sie auf der Webseite www.ch.ch.
  • Jugend+Sport: Informationen für J+S-Lager sowie J+S-Ausbildungs und -Weiterbildungskurse finden Sie auf jugendundsport.ch.

Fragen und Antworten

Wer braucht ein Schutzkonzept?
Gruppen ab 6 Personen (inkl. Leiterpersonen) müssen ein Schutzkonzept haben. Ebenso benötigen Sportanlagen-Betreiber ein Schutzkonzept. Diese Regelung ist altersunabhängig und gilt für sämtliche sportliche Aktivitäten auch ausserhalb von Vereinsstrukturen.

Wer genehmigt Schutzkonzepte?
Es gibt von Bundesseite keine Genehmigung von Schutzkonzepten. Kantonale Behörden können vorschreiben, dass ihnen Schutzkonzepte vorgelegt werden müssen.

Müssen die bestehenden Schutzkonzepte an die neuen Regeln angepasst werden?
Ja.

Wem sind Detailfragen bezüglich Schutzkonzepte und deren Umsetzung zu stellen?
Dem jeweiligen Sport- bzw. Branchenverband.

Woran kann man sich beim Erstellen eines Schutzkonzeptes orientieren?
Am Grobkonzept des jeweiligen Sport- bzw. Branchenverbandes, am Leitfaden von Swiss Olympic zur Erstellung von Schutzkonzepten für Sportveranstaltungen oder an den Vorgaben, die sich im Anhang zur Verordnung finden.

Ist eine Mitgliedschaft bei einem Verband für eine Orientierung an dessen Grobkonzept Voraussetzung?
Nein.

Woran orientiert man sich, wenn es in der entsprechenden Sportart keinen Verband gibt?
Am Grobkonzept eines Verbandes einer ähnlichen Sportart oder direkt an den detaillierten Vorgaben in der Verordnung.
 

Gibt es Einschränkungen für sportliche Aktivitäten?
Nur eine: Wettkämpfe dürfen ausschliesslich ohne Publikum ausgetragen werden. Ansonsten gibt es für diese Altersgruppe keine Einschränkungen im Sport.

Dann sind auch Kontaktsportarten erlaubt?
Ja.

Gibt es eine Begrenzung der Gruppengrösse?
Nein.

Ist ein Mindestplatzbedarf vorgeschrieben?
Nein.

Wird zwischen Indoor- und Outdoorsport unterschieden?
Nein.

Dürfen Wettkämpfe ausgetragen werden?
Ja. Zuschauer sind allerdings nicht erlaubt.

Gilt das Zuschauerverbot bei Wettkämpfen auch bei Trainings?
Ja. Zuschauer dürfen in oder auf Sportanlagen dem Training nicht beiwohnen. Davon nicht betroffen sind Vereinsfunktionärinnen und -funktionäre.

Gibt es Sperrzeiten für Sportanlagen?
Nein.

Wer entscheidet über die Öffnung einer Sportanlage?
Die Betreiberin oder der Betreiber.

Wie viele Trainerinnen und Trainer sind zugelassen?
So viele, wie bei Trainings oder Wettkämpfen ohne Einschränkungen dabei sein würden.

Gilt für die Kinder und Jugendlichen eine Maskenpflicht im Sport?
Nein.

Müssen erwachsene Anwesende bei Indoor-Sportaktivitäten von Unter-20-Jährigen Masken tragen?
Ja. In Innenräumen gilt eine Maskenpflicht.

Dürfen Erwachsene Kinder und Jugendliche in Indoor-Sportanlagen begleiten?
Personen mit Jahrgang 2000 und älter dürfen Personen mit Jahrgang 2001 und jünger in die Anlage begleiten. Für die eigentliche Sportausübung muss die ältere Personengruppe die Anlage wieder verlassen, Zuschauen ist bei Training und Wettkampf nicht erlaubt.

Bringt eine erfolgte Covid-19-Impfung Vorteile im Sport?
Der Bundesrat hat sich diesbezüglich noch nicht festgelegt.

Welche Regelungen gelten für Personengruppen, die sowohl aus jüngeren als auch aus älteren Sporttreibenden mit Jahrgang 2001 bestehen?
In diesem Fall sind die Bestimmungen für Personen mit Jahrgang 2000 und älter zu beachten.

Welche Einschränkungen für sportliche Aktivitäten gelten?
Es ist zu unterscheiden zwischen Sport im Freien und Sport in Innenräumen: Sport im Freien kann alleine oder in Gruppen bis maximal 15 Personen (inkl. Leiterperson), unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern oder permanenter Maskentragpflicht ausgeübt werden. Die dazu benötigten Sportanlagen dürfen geöffnet werden. Sport in Innenräumen ist ebenfalls für Einzelpersonen oder Gruppen bis maximal 15 Personen, unter Einhaltung des Mindestabstands sowie permanenter Maskentragpflicht möglich. Sport ohne Maske ist drinnen nur unter bestimmten Ausnahme-Bedingungen möglich (siehe folgende Fragen).

Sind Kontaktsportarten erlaubt?
Draussen ja, insofern eine Maske getragen wird. In Innenräumen nicht. Empfohlen sind diese im Moment aber noch nicht.

Was ist mit Kontaktsportarten gemeint?
Das sind beispielsweise Kampfsportarten oder Tanzen, aber auch Sportarten, bei denen der Körperkontakt bei der normalen Ausübung des Sports nicht vermieden werden kann, wie z.B. Fussball, Eishockey, Basketball, Volleyball usw.

Wie können Kontaktsportarten draussen ausgeübt werden?
Eine gewöhnliche Ausübung ist nur mit permanenter Maskentragpflicht möglich. Ohne Masken bleiben Einzeltrainings oder Techniktrainings ohne Körperkontakt erlaubt. Allerdings sollte im Moment auf Kontaktsport verzichtet werden. Die epidemiologische Lage ist immer noch fragil.

Welche Regelungen gelten beim Tanzen?
Im Freien dürfen Personen mit permanentem Abstand oder Maskentragpflicht miteinander tanzen.

In Innenräumen darf nur mit Masken und Abstandswahrung getanzt werden. Ausgenommen von dieser Regel sind Tanzpaare, die im selben Haushalt leben. Paartanz von Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, ist vom Beziehungsstatus unabhängig derzeit nicht erlaubt. Ohne Maske darf nur getanzt werden, wenn das Tanzen sonst nicht möglich ist und erhöhte Flächen-Anforderungen erfüllt werden; So müssen 50m2 pro Tanzpaar zur exklusiven Nutzung zur Verfügung stehen. Optional können zwischen den einzelnen Paaren wirksame Abschrankungen angebracht werden und 20m2 pro Tanzpaar an verfügbarer Fläche gerechnet werden. Zudem muss der Raum ausreichend durchlüftet sein.

Gibt es eine Begrenzung der Gruppengrösse?
Ja. Eine Gruppe darf drinnen wie draussen aus höchstens 15 Personen bestehen, die Leitungspersonen eingerechnet.

Sind für die Sportausübung mehrere Gruppen à maximal 15 Personen möglich?
Mehrere Gruppen sind insofern denkbar, dass die Gruppen permanent auch offensichtlich als eigenständige Gruppen erkennbar sind und sich deren Mitglieder während der gesamten Zeit weder annähern noch mischen, inklusive den Leitungspersonen.

Gilt die maximale Gruppengrösse von 15 Personen auch für Einrichtungen wie Fitnesscenter?
Beim Group-Fitness dürfen keine Gruppen mit mehr als 15 Personen gebildet werden. Für die übrigen, einzeln trainierenden Personen in Fitnesszentren ist diese Gruppen-Regelung nicht anwendbar. Hier ist die Kapazitätsbeschränkung anhand der Raumfläche zu bestimmen. Bei entsprechend vorhandener Fläche kann unter Umständen mehr als 15 Personen gleichzeitig Zutritt gewährt werden (siehe folgende Frage).

Ist ein Mindestplatzbedarf für die Sportausübung auf Outdoor- und Indoor-Sportanlagen vorgeschrieben?
Ja, für jede Person müssen mindestens 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Darauf aufbauend müssen hinsichtlich einer notwendigen Kapazitätsbegrenzung auch Schutzkonzepte erstellt werden. Sollte ein Innenraum nicht grösser als 30 Quadratmeter sein, sind nur 6 Quadratmeter pro Person verlangt. Bei Flächen zwischen 30 und 50 Quadratmetern darf 5 Personen Zutritt gewährt werden. Zusätzlich müssen die anwesenden Personen in Indoor-Sportanlagen auch eine Maske tragen.

Gelten für Outdoor-Einrichtungen wie Skateparks oder Pump Tracks Kapazitätsgrenzen?
Ja. Auch für diese Einrichtungen gilt die 10-Quadratmeter-Regelung (siehe vorhergehende Frage). Zudem ist die maximale Gruppengrösse von 15 Personen für einzelne Gruppen auf diesen Anlagen ebenso zu beachten. Insofern jedoch genügend Platz zur Verfügung steht, dürfen unter Einhaltung des Schutzkonzepts mehr als 15 Personen zur Anlage zugelassen werden. Bei gleichzeitiger Nutzung von Personen mit Jahrgang 2001 und jünger sowie Personen mit Jahrgang 2000 und älter sind für die Festlegung der Kapazitätsgrenze sämtliche Personen miteinzuberechnen.

Gelten für Indoor-Einrichtungen wie Trampolin-Hallen oder Hallenbäder Kapazitätsgrenzen?
Ja. Auch für diese Einrichtungen gilt die 10-Quadratmeter-Regelung (siehe vorhergehende Frage). Bei Hallenbädern muss pro Person eine Wasserfläche von mindestens 25 Quadratmetern zur Verfügung stehen. In einem Raum, in dem Sport ohne Masken ausgeübt wird, dürfen sich zudem nicht mehr als 15 Personen aufhalten und eine wirksame Lüftung ist zwingend, was für die meisten Hallenbäder eine maximale Personenobergrenze von 15 bedeuten wird. Bei gleichzeitiger Nutzung von Personen mit Jahrgang 2001 und jünger sowie Personen mit Jahrgang 2000 und älter sind für die Festlegung der Kapazitätsgrenze sämtliche Personen miteinzuberechnen.

Wird das Personal bei Indoor-Einrichtungen wie Trampolin-Hallen oder Hallenbädern bei der Berechnung der Kapazitätsgrenze ebenfalls miteingerechnet?
Nein. Diese Personen haben allerdings eine permanente Maskentragpflicht zu befolgen, die in den Schutzkonzepten geregelt werden muss.

Welche Kapazitätsbeschränkungen gelten für Freibäder?
Bezüglich Wasserfläche bestehen keine expliziten Vorgaben wie bei den Hallenbädern. Die maximale Kapazität bezieht sich auch hier auf die 10 Quadratmeter Fläche pro Person in Bezug auf die Gesamtfläche der Anlage (ohne Wasserfläche) und ist im Schutzkonzept zu regeln.

Gelten auch für Kletteranlagen die Quadratmeter-Vorschriften?
Ja.

Wird zwischen Indoor- und Outdoorsport unterschieden?
Ja (siehe erste Frage).

Dürfen Wettkämpfe ausgetragen werden?
Ja, insofern alle Regelungen beachtet und in einem Schutzkonzept festgehalten werden. Zuschauer sind nicht erlaubt.

Sind Wettkämpfe auf 15 Personen beschränkt oder können diese mehrere Gruppen à 15 Personen umfassen?
Grundsätzlich umfasst ein Wettkampf maximal 15 Personen. Will man einen Wettkampf mit mehr Personen durchführen, ist der Wettkampf in einzelne Veranstaltungen aufzuteilen, die nacheinander oder parallel an unterschiedlichen Orten durchgeführt werden. Dabei ist sicherzustellen (beispielsweise durch klare Zeitabstände), dass dies nicht als Gesamtveranstaltung wahrgenommen wird. Ebenso ist eine Durchmischung der Gruppen beim Eintreffen und Verlassen der Anlagen zu verhindern. Die Terrasse des Clubrestaurants kann aber besucht werden, wenn dieses die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt. Die Vorkehrungen sind in einem Schutzkonzept aufzunehmen.

Sind Zuschauer erlaubt?
Veranstaltungen mit Publikum sind für Wettkämpfe von Teams aus einer Liga mit professionellem oder semiprofessionellem Spielbetrieb oder einer nationalen Nachwuchsliga, oder für Wettkämpfe von Leistungssportlern mit Einschränkungen wieder möglich.

Gelten Helferinnen und Helfer als Zuschauer?
Nein. Personen, die zur Durchführung eines Wettkampfs zwingend nötig sind, gelten nicht als Zuschauer.

Gibt es Sperrzeiten für Sportanlagen?
Nein.

Wer entscheidet über die Öffnung einer Sportanlage?
Die Betreiberin oder der Betreiber.

Wie viele Trainerinnen und Trainer sind zugelassen?
So viele, wie bei Trainings ohne Einschränkungen dabei sein würden.

Gilt eine Maskenpflicht im Sport?
Es ist zwischen Outdoor- und Indoor-Sport zu unterscheiden. In Aussenbereichen gilt eine Maskenpflicht nur dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird. In Innenräumen gilt mit einer Ausnahme (siehe nächste Frage) eine permanente Maskentragpflicht.

Wann kann auf eine Maske in Innenräumen verzichtet werden?
Grundsätzlich gilt in Innenräumen eine Maskenpflicht. Sport drinnen ohne Maske ist nur möglich, wenn der Sport mit Maske nicht ausgeübt werden kann und strenge Abstandsvorgaben umgesetzt werden. So sind mindestens 25 Quadratmeter zur exklusiven Nutzung pro Person nötig (Beispiel: Ausdauertraining im Fitnesscenter auf dem Laufband oder dem Ruderergometer). Bei ruhigen, stationären Sportarten mit geringer körperlicher Anstrengung (Beispiel: Yoga, Pilates), müssen mindestens 15 Quadratmeter Platz zur exklusiven Nutzung pro Person zur Verfügung stehen. Optional sind auch wirksame Abschrankungen (Beispiel: grosszügiges Plexiglas) zwischen den Personen anzubringen. In diesem Fall wären wiederum minimal die 10 Quadratmeter an Platz pro Person nötig (siehe vorangegangene Frage). In einem Raum, in dem Sport ohne Masken ausgeübt wird, dürfen sich zudem nicht mehr als 15 Personen ohne Masken aufhalten und eine wirksame Lüftung ist ebenso zwingend wie das Erfassen der Kontaktdaten.

Gilt im Tennis auch eine Maskenpflicht?
In Innenräumen gilt für das Doppelspiel eine Maskenpflicht, für die Einzel nicht. Outdoor müssen für die Sportausübung weder im Einzel noch im Doppel Masken getragen werden. Maskenpflicht gilt aber in jedem Fall beim Betreten und Verlassen des Platzes sowie in Garderoben und sanitären Anlagen. Die Vorkehrungen sind in einem Schutzkonzept aufzunehmen.

Bringt eine erfolgte Covid-19-Impfung Vorteile im Sport?
Nein, bislang noch nicht. Der Bundesrat hat sich diesbezüglich noch nicht festgelegt.

Welche Regelungen gelten für Personengruppen, die sowohl aus jüngeren als auch aus älteren Sporttreibenden mit Jahrgang 2001 bestehen?
In diesem Fall sind die Bestimmungen für Personen mit Jahrgang 2000 und älter zu beachten.

Dürfen Innenräume wie Garderoben für die Sportausübung im Freien genutzt werden?
Innenbereiche von Einrichtungen und Betrieben, die für die Nutzung von deren Aussenbereichen notwendig sind, namentlich Eingangsbereiche, Sanitäranlagen und Garderoben, dürfen offen gehalten werden, insofern ein Schutzkonzept für diese besteht. Hierfür sind mindestens 10 Quadratmeter Fläche pro anwesender Person nötig. In Einrichtungen und Betrieben mit einer Fläche bis zu 30 Quadratmetern gilt eine Mindestfläche von 6 Quadratmetern für jede Person.

Ist es erlaubt, Personal Training (1:1-Betreuung) beim Kunden Zuhause durchzuführen?
Insofern alle geltenden Regelungen (insbesondere Maskenpflicht) beachtet werden, ist das möglich.

Ist MuKi-/VaKi-Turnen erlaubt?
Ja, das Muki-/Vaki-Turnen ist mit max. 15 Personen erlaubt. Die Kinder sind bei der maximalen Gruppengrösse von 15 Personen mitzuzählen.
Personen mit Jahrgang 2000 und älter müssen in Innenräumen eine Maske tragen und zu den anderen Teilnehmenden aus der gleichen Personengruppe Abstand wahren.

Dürfen Restaurationsbetriebe von Sport- und Freizeitanlagen geöffnet werden?
Ausschliesslich unter den geltenden Regelungen für Restaurationsbetriebe. Weiterführende Informationen hierzu gibt es bei Gastrosuisse oder beim BAG.

Darf ein Mieter oder Besitzer einer Räumlichkeit, die er für private sportliche Zwecke nutzt, diese Räumlichkeit auch anderen Personen zur Verfügung stellen (Beispiel: gemietete Garage mit Fitnessgeräten)?
Insofern der Mieter die Räumlichkeit unentgeltlich einer klar definierten Gruppe zur Verfügung stellt und die in der Verordnung geltenden Regelungen für private Treffen beachtet, darf er selber darüber entscheiden, wer darin Sport treibt.

Sind therapeutische Trainings erlaubt?
Ja. Es gelten die üblichen Regelungen für Sportaktivitäten.

Wie steht es um Rückbildungsturnen, Schwangerschaftsgymnastik und Geburtsvorbereitungskurse?
Auch das ist unter Beachtung der geltenden Regelungen zulässig.

Kann das BASPO Bewilligungen erteilen?
Nein. Es gilt die Verordnung.

Kontrolliert das BASPO die Einhaltung der Regelungen im Sport?
Nein. Die Kontrolle der Einhaltung der geltenden Massnahmen obliegt den kantonalen und kommunalen Behörden.

Wann ist ein Erfassen der Kontaktdaten vorgeschrieben?
Bei Sportaktivitäten in Innenräumen ohne Gesichtsmasken.

Müssen die betroffenen Personen über das Sammeln der Kontaktdaten sowie über die Tatsache, dass mit dem Verzicht auf Distanz- und Barrieremassnahmen grundsätzlich ein Infektionsrisiko besteht, informiert werden?
Ja. Zudem darf eine Person von einer Veranstaltung ausgeschlossen werden, wenn sie sich weigert, ihre Kontaktdaten anzugeben.

Wie steht es um den Datenschutz beim Contact Tracing?
Das Sammeln der Kontaktdaten ist aus Datenschutzgründen nur zulässig, wenn die betroffenen Personen darüber informiert sind und die Massnahme verhältnismässig ist, also Massnahmen wie Abstandhalten oder allenfalls das Tragen von Masken nicht möglich sind. Die Kontaktinformationen müssen in diesen Fällen während 14 Tagen (Inkubationszeit) vom Veranstalter aufbewahrt werden, damit diejenigen, die in engem Kontakt mit einer infizierten Person waren, gegebenenfalls zurückverfolgt werden können. Die Umsetzung des Contact Tracing liegt in der Verantwortung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte.

Wann reicht die Erfassung der Kontaktdaten von nur einer Person einer Gruppe?
Bei Familien oder anderen Teilnehmer- oder Besuchergruppen, die nachweislich untereinander bekannt sind.

Wie wird zwischen Breitensport und Leistungssport im Kontext der Massnahmen unterschieden?
Athletinnen und Athleten, die einen nationalen oder regionalen Leistungssportausweis von Swiss Olympic (Swiss Olympic Card) besitzen oder Angehörige eines nationalen Kaders eines nationalen Sportverbands sind oder Teams, die einer Liga mit professionellem oder semiprofessionellem Spielbetrieb oder einer nationalen Nachwuchsliga angehören, gelten als Leistungssportler. Ist der Spielbetrieb nur in der Liga eines der beiden Geschlechter professionell oder semiprofessionell, dürfen die Trainingsaktivitäten und Wettkampfspiele auch in der entsprechenden Liga des anderen Geschlechts stattfinden. Alles andere ist dem Amateursport zuzuordnen.

Wie wird zwischen Breitensport und Leistungssport im Kontext der Massnahmen unterschieden?
Athletinnen und Athleten, die einen nationalen oder regionalen Leistungssportausweis von Swiss Olympic (Swiss Olympic Card) besitzen oder Angehörige eines nationalen Kaders eines nationalen Sportverbands sind oder Teams, die einer Liga mit professionellem oder semiprofessionellem Spielbetrieb oder einer nationalen Nachwuchsliga angehören, gelten als Leistungssportler. Ist der Spielbetrieb nur in der Liga eines der beiden Geschlechter professionell oder semiprofessionell, dürfen die Trainingsaktivitäten und Wettkampfspiele auch in der entsprechenden Liga des anderen Geschlechts stattfinden. Alles andere ist dem Amateursport zuzuordnen.

Wer legt Zugehörigkeit zu einem nationalen Kader fest?
Der jeweilige Sportverband. Soweit in einem Sportverband keine abschliessenden Kader definiert sind, sind mit Leistungssportlerinnen und -Sportlern diejenigen Personen gemeint, die vom betreffenden nationalen Verband regelmässig für die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen in ihrer Sportart und Kategorie selektioniert werden.

Wer definiert, ob eine Liga als professionell oder semiprofessionell angesehen wird?
Die Kantone haben das grundsätzlich festzulegen. Einen Anhaltspunkt zur Definition der Ligen stellt die in Artikel 12b Covid-19-Gesetz (SR 818.102) vorgenommene Klassifizierung der Ligen für mögliche A-Fonds-perdu-Beiträge dar. Diese ist jedoch im vorliegenden Zusammenhang nicht abschliessend zu verstehen. Mit Buchstabe d soll – ähnlich wie in Buchstabe c – dem leistungsorientierten Mannschafssport ermöglicht werden, seine Aktivitäten fortzuführen. Die Professionalität orientiert sich damit nicht einzig an der Wirtschaftlichkeit des Sportbetriebs, sondern bezieht auch weitere Faktoren wie z.B. die Trainingsgestaltung, die Professionalität des Trainerstabs, den Umfang der wöchentlichen Trainingsstunden etc. mit ein. Die Sportverbände können diesbezüglich eine Einschätzung abgeben.

Wie viele Leistungssportler dürfen maximal zusammen Sport treiben?
Die maximale Anzahl einer Gruppe an Einzelsportlern ist nicht festgelegt. Sie hängt von der zulässigen Belegung der Halle ab, die im Schutzkonzept des Sportanlagenbetreibers festgelegt ist. Gruppen dürfen maximal 15 Personen umfassen. Beständige Teams (z.B. Doppel im Tennis oder Mannschaften im Rudersport) dürfen gemeinsam trainieren.

Sind Zuschauer erlaubt?
Veranstaltungen mit Publikum sind für Wettkämpfe von Teams aus einer Liga mit professionellem oder semiprofessionellem Spielbetrieb oder einer nationalen Nachwuchsliga, oder für Wettkämpfe von Leistungssportlern mit Einschränkungen wieder möglich. Die maximale Anzahl Besucherinnen und Besucher ist beschränkt auf 100 Personen draussen und 50 Personen drinnen. Zusätzlich gilt eine Beschränkung auf maximal ein Drittel der Kapazität des Veranstaltungsorts. Es gilt eine Sitz- und Maskenpflicht sowie ein Minimalabstand von 1,5m oder einem freien Sitz zwischen den Zuschauenden. Nicht erlaubt ist der Betrieb von Restaurationsbetrieben (inkl. Takeaway). Zulässig ist – wie bei Reisen im Zug - ein Getränk oder einen kleinen Snack mitzunehmen und für die Konsumation erforderliche Zeit die Maske zu entfernen.

Sind Personen wie Staff-Mitglieder oder Ersatz-Spieler zu den Zuschauenden zu zählen?
Nein.

Welche Regelungen gelten für sportliche Aktivitäten von Personengruppen, die sowohl aus Breitensportlern wie auch aus Leistungssportlern bestehen?
In diesem Fall sind die strengeren Bestimmungen für Personen des Breitensports zu beachten.

Wo sind Informationen bezüglich internationalen Wettkämpfen zu finden?
Bei Swiss Olympic.

Welche Vorgaben gelten für Aktivitäten im Bereich Sport mit Kindern in Klassen der Primarstufe?
Das ist Sache der Kantone. Nachfragen sind entsprechend bei den kantonalen Behörden zu stellen.

Welche Vorgaben gelten für Aktivitäten im Bereich Sport in Klassen der Sekundarstufe II?
Das ist Sache der Kantone. Nachfragen sind entsprechend bei den kantonalen Behörden zu stellen.

Aktuell



Bundesamt für Sport BASPO Hauptstrasse 247
CH-2532 Magglingen

E-Mail


Kommunikation BASPO

+41 58 467 61 33
E-Mail


Reservationen

Nationales Sportzentrum Magglingen
+41 58 467 61 11
E-Mail
Internet


Bundesamt für Gesundheit BAG

Infoline Coronavirus
+41 58 463 00 00

BAG: Neues Coronavirus