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Unterstützung von Vereinen im Bereich des Breitensports

Dem Breitensportbereich zugerechnet werden alle Vereine und nicht gewinnorientierten Organisationen aus dem Sportbereich, deren Zweck die Organisation und die Durchführung von Veranstaltungen und Wettkämpfen im Breitensport ist. Sie können nichtrückzahlbare Beiträge beantragen.

Nicht unterstützungsberechtigte Organisationen und Einzelpersonen inkl. Selbständigerwerbende

Keine finanzielle Unterstützung aus dem Hilfspaket für den Sport können Organisationen/Unternehmen wie zum Beispiel Golfplätze, Fitnesscenter oder Reitställe beantragen. Diese Anspruchsgruppe wird an das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO verwiesen, welches andere Instrumente des Bundes, wie beispielsweise die Kurzarbeitsentschädigung oder die COVID-Überbrückungskredite vorsieht.

Ebenfalls ein anderes Unterstützungsinstrument hat der Bund für Selbständigerwerbende, wie zum Beispiel Tennis- oder Eislauftrainer/innen, Schwimmtrainer/innen, professionelle Anbieter/innen von Sportaktivitäten (Yogastudios, Dojos etc.) oder als Einzelunternehmen organisierte Profisportler/innen geschaffen (siehe Website SECO).

 

Antragsprozess

Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag ist zwingend elektronisch (eingescannt, abfotografiert oder digital signiert) direkt an Ihren Fachverband zu senden (z.B. Fussballklub an den Schweizerischen Fussballverband)! (s. Antragsprozess)

Kontakt Verbände für Antrag

Voraussetzungen, um einen Antrag im Bereich Breitensport stellen zu können

  1. Antragsteller dürfen keine gewinnorientierten Organsiationen sein und sie müssen die Organisation und die Durchführung von Veranstaltungen und Wettkämpfen im Breitensport bezwecken. 
  2. Antragsteller müssen von der Zahlungsunfähigkeit bedroht sein. Drohende Zahlungsunfähigkeit bedeutet, dass gemäss Liquiditätsplanung bis Ende Jahr die in dieser Zeit fälligen Geldschulden nicht durch die erwarteten Einkünfte und durch die zum Stichtag vorhandenen liquiden Mittel gedeckt sind.
  3. Die drohende Zahlungsunfähigkeit des Antragstellers steht in direktem Zusammenhang mit den Bundes-Massnahmen gegen das Coronavirus. Bei Sportorganisationen, deren Grosseranstaltungen zwischen dem 28. Februar und dem 30. August 2020 stattfinden sollten, reicht ein kurzer Hinweis auf das Veranstaltungsverbot des Bundesrats. Gleiches gilt für die übrigen Veranstaltungen zwischen dem 28. Februar und dem 8. Juni 2020.
  4. Die zumutbaren Selbsthilfemassnahmen müssen ausgeschöpft worden sein. Es werden nur Finanzhilfen für Vereine ausgerichtet, die aufzeigen, dass sie Sofortmassnahmen ergriffen haben, um die Zahlungsunfähigkeit zu verhindern. Darunter fallen z.B.
  • Anmeldung für Kurzarbeit, sofern möglich. Wer nicht raschestmöglich Kurzarbeit anmeldet, wird keine Chance auf Bundes-Nothilfe haben (siehe dazu die Website des SECO). 
  • Staatliche Abgaben mit Ausnahme der geschuldeten Sozialversicherungsprämien sind vorderhand nicht weiter zu entrichten (direkte Bundessteuer, Mehrwertsteuer; siehe Website des SECO).
  • Mit den grössten Gläubigern (Vermieter der Infrastruktur, Sponsoren, etc.) sind Verhandlungen zur Reduktion der Schuldenlast zu führen.
  • Anfragen an Gemeinde und Kanton um ausserordentliche Unterstützungen.
  • Veräusserung nicht betriebsnotwendiger Vermögenswerte oder deren Umwandlung in flüssige Mittel (z.B. Lombardkredit)

Die allfällige Teilnahmegebühr- bzw. Ticketrückzahlungen sind beim Liquiditätsbedarf nur soweit zu berücksichtigen, als die Organisation auf Grund des mit dem Teilnehmenden abgeschlossenen Vertrages zu einer Rückzahlung rechtlich verpflichtet ist. 

Die Voraussetzung der Ausschöpfung zumutbarer Selbsthilfemassnahmen verlangt auf Vereinsebene weiter, dass von den Mitgliedern geschuldete Beiträge, die in den Vereins-Statuten festgehalten sind (wie z.B. Mitgliederbeiträge), weder zurückerstattet noch gestundet oder erlassen werden.

Antragsprozess

  1. Der Antragssteller hat die hier unten zur Verfügung gestellten Formulare vollständig auszufüllen und das Gesuchsformular physisch zu unterzeichnen.
  2. Der vollständige und unterschriebene Antrag ist zwingend in elektronischer Form (eingescannt, abfotografiert oder digital signiert) an den jeweiligen Fachverband einzureichen und von diesem an Swiss Olympic weiterzuleiten.
  3. Jedes Gesuch wird von Swiss Olympic an die Revisionsgesellschaft BDO weitergeleitet und von dieser auf die Erfüllung der Kriterien sowie auf die Chancen für eine finanzielle Gesundung des Vereins hin beurteilt. Die Revisionsgesellschaft reicht das Gesuch mit ihrem Befund an das BASPO zum Entscheid weiter.
  4. Das BASPO entscheidet gestützt auf das Gesuch und den Befund der Revisionsgesellschaft. Es besteht kein Anspruch auf einen Unterstützungsbeitrag oder die Rettung einer bestimmten Organisation
  5. Wird einem Antrag nicht entsprochen, steht dem Antragsteller die Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht offen.

Fristen

Gesuche können bis zum 30. Juni 2020 eingereicht werden. Inhaltlich dient der vom Bundesrat beschlossene Kredit von 50 Millionen Franken der kurzfristigen Existenzsicherung dieser Organisationen.

Antragsprozess

Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag ist zwingend elektronisch (eingescannt, abfotografiert oder digital signiert) direkt an Ihren Fachverband zu senden (z.B. Fussballklub an den Schweizerischen Fussballverband)! (s. Antragsprozess)

Kontakt Verbände für Antrag

Formulare

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Helfen Sie mit, dass wir Ihre Fragen und Gesuche schneller bearbeiten können und informieren Sie sich so weit als möglich auf dieser Seite. Falls Unklarheiten bestehen bleiben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Kontaktformular

Informationen SECO - Staatssekretariat für Wirtschaft

Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen

Weitere Informationen

COVID-19-Verordnung Sport

Verordnung über Begleitmassnahmen im Sportbereich zur Abfederung der Folgen von Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus.

COVID-19-Verordnung Sport

Swiss Olympic

Informationen, Dokumente und Links für betroffene Sportorganisationen und Veranstalter.

Swiss Olympic